3 Tage in Rom – Unser Reisebericht zwischen Kultur, Pasta und Papst

13–20 minutes

Rom in 3 Tagen – Kurzüberblick

🌼 Beste Reisezeit: April–Juni / September–Oktober
🌼 Perfekte Dauer: 3–4 Tage
🌼 Unterkunft: Testaccio
🌼 Must-sees: Kolosseum, Trevi-Brunnen, Forum Romanum
🌼 Extra-Tipp: Tagesausflug nach Ladispoli

Blick auf das Kolosseum vom Forum Romanum

Rom ist eine dieser Städte, die man einfach einmal im Leben erlebt haben muss. Zwischen beeindruckender Geschichte, wunderschönen Plätzen und ganz viel Dolce Vita merkt man schnell, warum Rom zu den beliebtesten Reisezielen Europas gehört.

In diesem Rom Reisebericht nehme ich euch mit auf unseren Städtetrip voller Sightseeing, gutem Essen und kleiner Auszeiten vom Trubel der Stadt. Wir haben uns die klassischen Highlights wie das Kolosseum und das Forum Romanum angeschaut, sind durch die Altstadt geschlendert und haben zwischendurch immer wieder das italienische Lebensgefühl genossen.

Neben unseren persönlichen Eindrücken teile ich auch ein paar Tipps zu Unterkünften, Restaurants und Ausflügen – Dinge, die ich selbst vorher gern gewusst hätte und die euch bei der Planung helfen können.

Übersicht

Wo übernachten in Rom? Unsere Unterkunft in Testaccio

Rom ist eine sehr große Stadt, und gerade wenn man zum ersten Mal dort ist, kann die Wahl des richtigen Stadtteils und der passenden Unterkunft gar nicht so einfach sein.

Unsere Wahl fiel schließlich auf das Klioos Apartment Testaccio, das – wie der Name schon vermuten lässt – im Stadtteil Testaccio liegt. Das Apartment befindet sich in einer gemütlichen Wohnanlage, die abends nur mit Schlüssel zugänglich ist, was ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit gibt. Es war zwar nicht besonders groß, aber sehr gemütlich und hatte alles, was wir für unseren Aufenthalt brauchten. Der Gastgeber war ebenfalls super freundlich, sprach (zum Glück) sehr gutes Englisch und hat immer schnell auf unsere Nachrichten reagiert, falls es etwas zu klären gab.

Mit etwa 150 € pro Nacht war das Apartment für Rom und die Lage preislich absolut fair. Gerade im Vergleich zu Unterkünften direkt in der Altstadt bekommt man hier oft mehr Ruhe und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Testaccio

Der Stadtteil Testaccio ist ein authentisches und historisches Viertel im Südwesten von Rom und gilt als kulinarisches Herz der Stadt. Früher ein klassisches Arbeiterviertel, ist es heute vor allem für seine Restaurants, Märkte und die entspannte, lokale Atmosphäre bekannt.

Testaccio liegt etwas südlich der Altstadt und ist deutlich ruhiger als die touristischen Hotspots, aber dennoch sehr gut angebunden. Viele Sehenswürdigkeiten konnten wir bequem zu Fuß erreichen – ins historische Zentrum waren es etwa 25–30 Minuten. Alternativ gibt es mehrere Buslinien und eine Metrostation in der Nähe, sodass man schnell in andere Teile der Stadt kommt.

Uns wurde Testaccio im Vorfeld als sehr sicheres Viertel empfohlen, und diesen Eindruck können wir absolut bestätigen. Besonders abends herrscht eine angenehme, lebendige Atmosphäre mit vielen Einheimischen, die sich auf den Plätzen treffen oder gemeinsam essen gehen.

Testaccio eignet sich ideal für alle, die Rom authentischer erleben und gleichzeitig ruhig wohnen möchten. Insgesamt hat uns das Viertel sehr gut gefallen, und wir würden jederzeit wieder dort übernachten. Als Alternative wird oft auch das nahegelegene Trastevere empfohlen.


Unsere Unterkunft – Kurzüberblick:

🚶‍♀️ ca. 25–30 Minuten zu Fuß in die Altstadt

🚌 gute Busanbindung

🛒 Supermärkte und Cafés in direkter Nähe

🌙 ruhig und sicher

💰 gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Tag 1 – Ein perfekter Start in unser Rom-Abenteuer

Am Morgen

In der Pasticceria haben wir uns die leckeren Cornetti in der Morgensonne schmecken lassen

Für das Frühstück ging es in die Pasticceria Barberini ganz in der Nähe unserer Unterkunft. Dort gab es nicht nur super süße und extrem leckere Cornetti, sondern auch einige Herzhafte Sandwiches, Petits Fours und Maritozzi – italienische Milchbrötchen mit Sahnefüllung. Natürlich war auch der Kaffee exzellent, aber etwas anderes kann man in Italien auch gar nicht erwarten.

Unser Frühstück mit zwei Cornetti und Kaffee hat uns insgesamt weniger als 10 € gekostet – typisch italienisch, lecker und überraschend günstig.

Unser Tipp: Es macht einen preislichen Unterschied, ob man am Tresen bestellt und isst, die Ware To go mitnimmt oder sich im Café hinsetzt. Beim Letzteren gibt es meistens einen kleinen Aufpreis, aber trotzdem sind die Speisen und Getränke nicht überteuert. Wenigstens nicht, wenn man die Touri-Hotspots vermeidet und eher Lokale aufsucht, die auch von Einheimischen besucht werden.

Sightseeing und Shopping

Blick über die Stadt und die Kuppel des Petersdoms in der Ferne

In Ripa, ein Stadtteil direkt neben Testaccio, liegt der wunderschöne Giardino degli Aranci, von dem aus man einen traumhaften ersten Blick über die Stadt hat (siehe Foto). Von dort konnten wir zum Beispiel die beeindruckende Kuppel des Petersdom sehen, wirklich ein besonderer Moment.

Ganz in der Nähe befindet sich außerdem das berühmte Aventine Keyhole. Durch dieses unscheinbare Schlüsselloch eröffnet sich ein perfekt gerahmter Blick auf den Petersdom. Allerdings ist die Schlange dort oft sehr lang, und man sollte definitiv etwas Geduld mitbringen.

Unser Tipp: Lieber entspannt durch den Park schlendern und von dort aus die Kuppel genießen. Der Ausblick ist mindestens genauso schön und man kann ihn ganz in Ruhe auf sich wirken lassen.

Centro Storico – Altstadt

Wir sind dann weiter Richtung Centro Storico geschlendert, um die besondere Atmosphäre auf uns wirken zu lassen, ein bisschen zu bummeln und die Stadt einfach in Ruhe zu entdecken. Überall stößt man auf Spuren der beeindruckenden Geschichte Roms, so zum Beispiel auf den Tempel des Apollo Sosianus, der plötzlich zwischen den Gebäuden auftaucht. Die vielen kleinen Gassen mit ihren süßen Läden, Restaurants und Cafés laden immer wieder dazu ein, stehen zu bleiben, sich umzuschauen und den Moment zu genießen.

Besonders die Straßen rund um die Piazza del Popolo – wie zum Beispiel die Via del Babuino und die Via del Corso – bieten wirklich alles, was das Shoppingherz begehrt. Von bekannten Marken bis hin zu exklusiven Designer-Stores ist hier für jeden Geschmack etwas dabei, und selbst ein kleiner Schaufensterbummel macht in dieser Kulisse einfach Spaß.

Trevi-Brunnen

Natürlich haben wir uns an diesem Tag auch den berühmten Trevi-Brunnen auf der Piazza di Trevi angesehen. Er wurde zwischen 1732 und 1762 vom Architekten Nicola Salvi im Auftrag von Papst Clemens XII. erbaut und gilt als eines der prächtigsten Barockdenkmäler der Welt. Internationale Bekanntheit erlangte der Brunnen auch durch seine berühmte Szene im Film La Dolce Vita.

Rund um den Brunnen ranken sich bis heute einige schöne Legenden. Der bekannteste Mythos besagt, dass das Werfen einer Münze über die Schulter ins Wasser garantiert, dass man eines Tages nach Rom zurückkehren wird. Wirft man zwei Münzen, soll man sich sogar in eine Römerin oder einen Römer verlieben.

Der Trevi-Brunnen ist wirklich beeindruckend und zählt für uns völlig zurecht zu den Must-sees der Stadt. Allerdings ist es dort, wenig überraschend, auch extrem voll. Rund um den Brunnen tummeln sich unzählige Besucher sowie Verkäufer, die Polaroidfotos als Erinnerung anbieten. Möchte man direkt an das Wasserbecken kostet es 2€, aber hinter der Absperrung ist es kostenlos und man ist trotzdem nah genug dran.

  • Parkanlage: Giardino degli Aranci – Piazza Pietro D’Illiria, 00153 Roma RM, Italien
  • Sehenswürdigkeit: Tempel des Apollo Sosianus – Via del Teatro di Marcello, 42, 00186 Roma RM, Italien
  • Shopping: Piazza del Popolo – Via del Babuino, Via del Corso

Am Nachmittag

Gegen den kleinen Hunger

Nach all dem Sightseeing und dem vielen Schlendern durch die Straßen von Rom meldete sich irgendwann wieder der Hunger. Zum Glück gibt es gefühlt an jeder Ecke kleine Pizzerien, in denen man sich unkompliziert ein Stück Pizza to go holen kann.

Rund um die Piazza del Popolo sind wir bei der Pizza Rustica gelandet, die richtig leckere Pizza zu einem wirklich fairen Preis verkauft. Da schon einiges ausverkauft war, entschieden wir uns für Pizza mit Kartoffeln und die war überraschend gut. Schön knusprig, herrlich kartoffelig, leicht ölig und perfekt gewürzt.

Mit einem kalten Getränk haben wir uns dann erst einmal in den Schatten gesetzt und eine kleine Pause eingelegt, bevor es weiterging in die Villa Borghese. Der große Stadtpark wurde in unserem Reiseführer als besonders schön und sehenswert beschrieben und wir waren gespannt, ob er hält, was er verspricht.

  • Pizzeria: Pizza Rustica – Via Flaminia, 24, 00196 Roma RM, Italien

Villa Borghese

Die Villa Borghese ist eine der größten und bekanntesten Parkanlagen mitten in Rom und lockt mit schönen Gebäuden, viel Grünfläche und einem kleinen See, auf dem man Ruderboote mieten kann. Außerdem hofften wir, dort etwas der Septemberhitze zu entkommen.

Der Park ist weitläufig angelegt und bietet viele schattenspendende Bäume, breite Wege und immer wieder kleine Plätze zum Verweilen. Innerhalb der Anlage befinden sich zudem einige bekannte Sehenswürdigkeiten, darunter die berühmte Galleria Borghese mit ihrer beeindruckenden Kunstsammlung, mehrere kleinere Museen sowie der Tempel des Asklepios am See, der zu den beliebtesten Fotomotiven gehört.

Als wir jedoch am See ankamen, waren wir etwas überrascht. Auf Bildern wirkte er deutlich größer, grüner und ruhiger. Vor Ort war der See recht klein und fast komplett mit Booten gefüllt. Insgesamt wirkte es deutlich belebter und weniger idyllisch, als wir es erwartet hatten.

Vielleicht lag unser Eindruck auch an der Jahreszeit. Im September war vieles durch den langen, heißen Sommer sehr trocken und etwas karg. Möglicherweise zeigt sich der Park im Frühling oder Frühsommer von einer ganz anderen, grüneren Seite. Für uns persönlich konnte die Villa Borghese nicht überzeugen und vielleicht müssen wir ein anderes mal wiederkommen.

  • Parkanlage: Villa Borghese – 00197 Rome, Metropolitan City of Rome Capital, Italien

Am Abend

Den Abend ließen wir nach einem langen Tag voller Bummeln und Sightseeing ganz entspannt auf der Piazza Navona ausklingen. Spontan suchten wir uns einen Platz im Außenbereich eines der vielen Restaurants und landeten schließlich im Mercato Hostaria.

Ich wollte unbedingt Cacio e Pepe probieren und gönnte mir dazu ein Glas Hauswein. Sowohl die Pasta als auch die Pizza waren gut, auch wenn es dort natürlich ziemlich touristisch ist und man das auch merkt. Trotzdem hat sich der Besuch allein schon wegen des Ambientes und dem Blick auf den abendlichen, lebendigen Platz gelohnt.

Danach schlenderten wir noch ein bisschen durch die Gassen, holten uns eine Kugel Eis bei Fatamorgana Chiavari und machten uns schließlich auf den Rückweg zu unserer Ferienwohnung, wo wir völlig erschöpft und glücklich ins Bett gefallen sind.

Tag 2 in Rom: Kolosseum, Forum Romanum und antikes Rom entdecken

Am Morgen

Am Morgen haben wir ausgeschlafen und uns dann wieder auf den Weg Richtung Zentrum gemacht. Heute stand das berühmte Kolosseum und das Forum Romanum auf unserer Liste.

Doch bevor wir uns in die Antike und Kultur stürzen konnten, brauchten wir erstmal Frühstück. Dafür waren wir dieses mal im Gran Caffè Rione VIII, was wir recht spontan auf dem Weg gefunden haben. Wir haben uns neben Kaffee, auch etwas Süßes und ein belegtes Ciabatta mit Ei und Gemüse bestellt. Alles war wirklich lecker, günstig und die Mitarbeiter waren super freundlich und zuvorkommend.

Auf dem Weg kamen wir außerdem am beeindruckenden Pantheon vorbei. Leider hat die Zeit nicht mehr gereicht, um hineinzugehen. Die Schlange war schon am Vormittag ziemlich lang, weshalb ich auf jeden Fall empfehlen würde, Tickets vorab online zu kaufen. Vielleicht ergibt sich ja beim nächsten Rom-Besuch die Gelegenheit, das Pantheon auch von innen zu sehen.

Das Kolosseum

Wenn es ein Gebäude in Rom gibt, das man unbedingt gesehen haben sollte, dann ist es das Kolosseum. Für uns durfte ein Besuch dieses beeindruckenden Wahrzeichens natürlich nicht fehlen.

Für Tickets gibt es verschiedene Anbieter und Optionen. Wir haben unsere Tickets im Voraus online über GetYourGuide gebucht und uns für ein Kombiticket für das Kolosseum, das Forum Romanum und den Palatin entschieden. Dafür haben wir etwa 35 € pro Person bezahlt. Günstiger geht es allerdings, wenn man deutlich früher bucht. Wir waren mit drei Tagen Vorlauf schon recht spät dran.

Praktisch war auch der enthaltene Audioguide, den man ganz einfach über eine App nutzen konnte. Der Check-in beim Anbieter vor Ort verlief unkompliziert und schon kurze Zeit später standen wir in der Schlange, bereit, eines der bekanntesten Bauwerke der Welt endlich aus nächster Nähe zu erleben.

Unser Tipp: Tickets solltet ihr am besten frühzeitig im Voraus buchen. Das spart nicht nur Geld, sondern sichert euch auch den gewünschten Zeitslot. Gerade am Wochenende und in der Hauptsaison sind die günstigeren Tickets oft schon Wochen vorher ausverkauft.

Als wir schließlich durch den Eingang traten und das Innere des Kolosseum vor uns lag, war das schon ein besonderer Moment. Wenn man bedenkt, wie viel Geschichte in diesen Mauern steckt, ist das wirklich beeindruckend.

Entlang des Rundwegs gab es zahlreiche Infotafeln zur Entstehung, Nutzung und Bedeutung des Bauwerks im Laufe der Jahrhunderte. Besonders spannend fanden wir, dass dort wohl gar nicht so viele Gladiatorenkämpfe für das breite Publikum stattfanden, wie man vielleicht erwarten würde. Stattdessen wurde das Kolosseum in späteren Zeiten sogar als Wohn- und Geschäftsraum genutzt. Etwas, das man sich heute kaum vorstellen kann.

Wir sind langsam durch die verschiedenen Ebenen gegangen, haben immer wieder den Blick über die Ränge und in die Arena schweifen lassen und uns zwischendurch den Audioguide angehört. Gerade diese Kombination aus eigener Erkundung und spannenden Hintergrundinfos hat den Besuch für uns noch einmal intensiver gemacht.

Auch wenn es teilweise recht voll war, hat sich der Besuch absolut gelohnt. Das Kolosseum ist einfach eines dieser Bauwerke, die man einmal selbst gesehen haben muss.

Das Forum Romanum und Palatin – Römischer Marktplatz

Nach unserem Besuch im Kolosseum sind wir gleich weiter in das Forum Romanum, dessen Eingang nicht unweit des Kolosseum liegt.

Das Forum Romanum, also der römische Marktplatz, ist das älteste Forum der Stadt und war einst das Zentrum des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens. Es liegt in einer Senke zwischen den Hügeln Kapitol, Palatin und Esquilin und war früher von zahlreichen öffentlichen Gebäuden und bedeutenden Denkmälern umgeben. Viele dieser Bauwerke, oder besser ihre Ruinen, kann man dort heute noch bestaunen, wie zum Beispiel den Arco di Tito oder den Tempel des Antoninus Pius und der Faustina.

Wir waren am späten Nachmittag im September dort, als die Temperaturen schon etwas angenehmer waren und das warme Licht den gesamten Bereich in eine richtig schöne Stimmung getaucht hat. Das hat dem Ort nochmal etwas ganz Besonderes verliehen.

Insgesamt haben wir dort bestimmt zwei Stunden verbracht, bevor wir uns ganz in Ruhe wieder auf den Rückweg gemacht haben.

Am Abend

Den Abend haben wir ganz bewusst wieder in unserem Viertel Testaccio verbracht, um dem geschäftigen Treiben der Innenstadt von Rom zu entgehen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Nach einem kleinen Spaziergang sind wir noch auf einen Drink in die L’Oasi della Birra eingekehrt. Bei dem perfekten Wetter und einem angenehm lauen Abend konnten wir draußen auf den Fensterbänken sitzen. Wir hatten einen richtig schönen Abschluss nach einem langen Sightseeing-Tag.

Tag 3 – Die Qual der Wahl

Am letzten Tag kletterte das Thermometer wieder deutlich über die 30-Grad-Marke, und wir standen vor der Qual der Wahl: Schauen wir uns noch den Vatikan an oder packen wir unsere Badesachen und fahren nochmal ans Meer? Die Entscheidung fiel nach kurzem Überlegen ganz klar auf den Strand.

Mit dem Zug kommt man schnell, unkompliziert und vor allem günstig von Rom in die kleineren Küstenorte. Für Hin- und Rückfahrt haben wir nur etwa 5 € pro Person bezahlt, eine perfekte Möglichkeit, der Hitze der Stadt für ein paar Stunden zu entkommen und stattdessen eine frische Meeresbrise zu genießen.

Ein Strandtag in Ladispoli

Ladispoli

Nach kurzer Recherche fiel unsere Wahl schließlich auf Ladispoli. Vom Roma Termini aus ist man mit dem Zug in etwa 45 Minuten dort – perfekt also für einen entspannten Strandtag. Besonders bekannt ist der Ort für seinen schwarzen Sandstrand, der direkt ein bisschen Urlaubsfeeling aufkommen lässt.

In Italien sind private Strandabschnitte ganz normal. Wir haben uns für das Miramare Beach entschieden, weil die Bewertungen vielversprechend waren und wurden nicht enttäuscht. Für den Eintritt inklusive zwei Liegestühlen und einem Sonnenschirm für den ganzen Tag haben wir nicht einmal 30 € bezahlt. Da wir in der Nebensaison dort waren, war es angenehm leer und wir konnten uns sogar zwei Liegen in der ersten Reihe sichern.

Der schwarze Sand war bei den Temperaturen allerdings extrem heiß, sodass wir direkt ins Meer geflüchtet sind. Das Wasser war herrlich klar und super erfrischend. Ein Rettungsschwimmer war ebenfalls vor Ort, was einem nochmal ein gutes Gefühl gibt. Verkäufer, die Schmuck oder andere Kleinigkeiten anbieten, sollte man freundlich, aber bestimmt ablehnen.

Außerdem gibt es an diesem Strandabschnitt eine kleine Bar mit Getränken und Snacks, Toiletten und Umkleidekabinen. Also alles, was man für einen entspannten Tag braucht. Auf dem Rückweg haben wir uns noch ein Eis bei Ping Pong gegönnt – super lecker und deutlich günstiger als in Rom. Ein rundum perfekter Ausflug ans Meer.

Rom im Sommer: Unsere Tipps für heiße Tage

Unser Tipp für heiße Tage: Wenn ihr Rom besuchen möchtet und einen längeren Aufenthalt im Sommer oder Frühherbst plant, kann es sich wirklich lohnen, eine Unterkunft in einem der Küstenorte zu buchen und ganz entspannt und günstig mit dem Zug nach Rom zu fahren.

So könnt ihr morgens durch die Stadt schlendern, Sehenswürdigkeiten entdecken und das Dolce Vita genießen und am Nachmittag einfach ans Meer fahren, den Tag am Strand ausklingen lassen und bei einem Eis oder einer guten Pasta entspannen. Für uns war genau diese Mischung aus Kultur und Meer einfach perfekt.

Ein kleiner Rückblick über meine Zeit in Rom

Unsere Zeit in Rom war eine perfekte Mischung aus beeindruckender Geschichte, gutem Essen und entspannten Momenten zwischendurch. Die Stadt hat unglaublich viel zu bieten, von weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum und dem Forum Romanum bis hin zu kleinen Gassen, gemütlichen Cafés und spontanen Entdeckungen abseits der bekannten Wege.

Besonders gut gefallen hat uns die Kombination aus Sightseeing und kleinen Auszeiten. Sei es in ruhigeren Vierteln wie Testaccio oder bei unserem spontanen Ausflug ans Meer. Gerade bei den hohen Temperaturen war das die perfekte Balance.

Natürlich gibt es auch Dinge, die nicht ganz unseren Erwartungen entsprochen haben wie zum Beispiel die Villa Borghese, die wir uns etwas grüner und ruhiger vorgestellt hatten. Aber genau das gehört zu einer Reise auch dazu und macht sie am Ende umso authentischer.

Rom ist definitiv eine Stadt, die man nicht in ein paar Tagen komplett entdecken kann. Für uns war es aber der perfekte erste Eindruck und ganz sicher nicht der letzte Besuch. ☀️