Der perfekte Wanderurlaub: GR223 Camí de Cavalls auf Menorca

13–20 minutes

🌼 Fernwanderweg

🌼 Wandern entlang der Küste Menorcas, Spanien 🇪🇸

🌼 Natur und Mee(h)r

GR223 – Der Camí de Cavalls

Der Camí de Cavalls (GR223) ist ein Fernwanderweg auf der Insel Menorca, Spanien. Der historische Pfad, der einmal rund um die Insel führt, ist 185 km lang und offiziell in 20 Etappen unterteilt. Start- und Endpunkt ist dabei Mahón, die Hauptstadt der Insel.

Landschaftlich führt der Weg durch Wälder, Felder, über Klippen und zu paradiesischen Stränden. Dabei kann der Weg nicht nur zu Fuß, sonder auch mit dem Rad oder zu Pferd erkundet werden.

Geschichte zum Camí de Cavalls

Menorca bietet viele Funde aus der (Früh-)Geschichte und wurde in den letzten 5.000 Jahren von vielen verschiedenen Volksstämmen besiedelt – darunter Griechen, Römern, Spaniern, Briten und Franzosen.

Die Geschichte des historischen Camí de Cavalls führt bis ins 13. Jahrhundert zurück, als der Küstenweg zu militärischen Zwecken und zur Verteidigung der Insel vor Piraten angelegt wurde. Und natürlich nutzten die Bewohnerinnen und Bewohner abgelegener Fincas Teile des Weges.

Durch den Bau von mehreren Urlaubsressorts geriet der Küstenweg in Vergessenheit und war auch sonst nur in Teilen zu begehen, da er über viele Privatgrundstücke führte.

Im Jahr 2010 wurde der Camí de Cavalls als durchgehender Küstenwanderweg (wieder) eröffnet und als GR223 in das Netz der Europäischen Fernwanderwege aufgenommen.

Übersicht der Offiziellen Etappen

Der Weg ist in Nord- und Südhälfte unterteilt, mit jeweils 10 Etappen, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und landschaftliche Reize bieten. Die Etappen sind zwischen 5,4 und 13,6 Kilometer lang und weisen insgesamt etwa 1870 Höhenmeter auf. Die offiziellen Etappen findet ihr in der folgenden Tabelle (Quelle: Weitwanderweg GR223).

Offizielle EtappenStartpunktEndpunktLängeGeschätzte GehzeitSchwierigkeit
Etappe 1MahónEs Grau10 km3h 30minMittel
Etappe 2Es GrauCap de Favàritx8,6 km3h 30minMittel
Etappe 3Cap de FavàritxArenal d’en Castell13,6 km5hMittel
Etappe 4Arenal d’en CastellCala Tirant (Fornells)10,8 km4hEinfach
Etappe 5Cala Tirant (Fornells)Binimel-là9,6 km4hMittel
Etappe 6Binimel-làEls Alocs8,9 km5hHoch
Etappe 7Els AlocsAlgaiarens9,7 km4h 30minMittel
Etappe 8AlgaiarensCala Morell5,4 km2h 10minMittel
Etappe 9Cala MorellPunta Nati7 km3hEinfach
Etappe 10Punta NatiCiutadella10,5 km4hEinfach
Etappe 11CiutadellaPunta d’Artrutx13,2 km5hEinfach
Etappe 12Punta d’ArtrutxCala en Turqueta13,3 km5hMittel
Etappe 13Cala en TurquetaCala Galdana6,4 km2h 30minEinfach
Etappe 14Cala GaldanaSant Tomàs10,8 km4h 30minMittel
Etappe 15Sant TomàsSon Bou6,4 km2h 30minEinfach
Etappe 16Son BouCala en Porter8 km3h 30minMittel
Etappe 17Cala en PorterBinisafúller11,8 km4h 30minEinfach
Etappe 18BinisafúllerPunta Prima8,1 km3h 30minEinfach
Etappe 19Punta PrimaCala de Sant Esteve7,3 km2h 40minEinfach
Etappe 20Cala de Sant EsteveMahón6 km2h 20minEinfach
Übersicht der insgesamt 20 Etappen des Camí de Cavalls

Bei der Planung unserer Strecke und der Auswahl an Etappen haben wir uns an dem Outdoor Wanderführer “Menorca: Camí de Cavalls GR223” von Wolfgang Barelds orientiert. Dieser Wanderführer bietet zahlreiche hilfreiche Tipps rund um Menorca und den Camí de Cavalls.

Die insgesamt 12 Etappen des Fernwanderwegs werden übersichtlich und leicht verständlich dargestellt. Zu jeder Etappe finden sich nützliche Informationen wie eine detaillierte Wegbeschreibung, ein Höhenprofil sowie Hinweise zu Übernachtungsmöglichkeiten, Apotheken, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten.

Scrollt einfach weiter – Weiter unten findet ihr unsere Reisegeschichte und genaue Infos zu den einzelnen Etappen.

Wegmarkierung

Verlaufen kann man sich dank der guten Beschilderung und der vielen Wegmarkierungen nicht

Der Camí de Cavalls ist ausgezeichnet markiert, sodass man sich nicht verlaufen kann. Entlang der Strecke findet man in regelmäßigen Abständen Wegmarkierungen. Die obere Zahl auf diesen Markierungen gibt die aktuelle Etappe an, während die untere Zahl von 1 an aufsteigend nummeriert ist, bis mit der nächsten Etappe neu begonnen wird. So lässt sich im Notfall jederzeit der genaue Standort angeben.

Zusätzlich informieren Schilder am Weg über die verbleibende Entfernung zum nächsten Ort, Aussichtspunkt oder Strand entlang des Fernwanderweges. Es empfiehlt sich jedoch die Etappen bereits im Vorhinein zu planen und ausreichend Verpflegung sowie Wasser mitzunehmen, vor allem im Sommer.

Anmerkungen zum Fernwanderweg

Wie bereits erwähnt unterteilt sich der Camí in die Nord- und Südhälfte. Wenn man eine Wanderung plant sollte man verschiedene Informationen in der Planung berücksichtigen.

Die Nordküste: Dieser Abschnitt der Insel wirkt deutlich wilder und ursprünglicher. Neben atemberaubenden Ausblicken wartet hier auch ein teils anspruchsvolles, raues Gelände.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Trittsicherheit ist auf jeden Fall gefragt – lose Steine, Geröll und schmale, steinige Pfade entlang der Klippen sind keine Seltenheit. Mit etwas Grundkondition und dem passenden Schuhwerk ist der Weg aber gut machbar. Für Kinderwagen oder kleine Kinder ist dieser Abschnitt allerdings eher nicht geeignet.

Die Südküste: Dieser Abschnitt der Insel bietet insgesamt leichtere Etappen und führt über verschiedene Untergründe, wie Waldwege, Sand und Fels.

Mit etwas Grundkondition ist dies gut zu schaffen. Wanderstöcke können bei allen Untergründen und Steigungen sehr hilfreich sein und unterstützend wirken. Auch hier sind die Wege meist zu schmal oder zu uneben für Kinderwagen, da sie stellenweise durch etwas raueres Gelände führen.

Reise-Infos

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für eine Wanderung auf dem Camí de Cavalls ist im Frühling (April bis Mai) oder im Herbst (September bis Oktober), um die Sommerhitze zu vermeiden und der Hauptsaison zu entgehen.

Einziger Nachteil: Außerhalb der Hauptsaison sind viele Restaurants und kleine Läden noch geschlossen. Daher lohnt es sich, vorab zu prüfen, welche Supermärkte und Restaurants geöffnet haben.

Unterkünfte

Auf Menorca gibt es dank des ausgeprägten Tourismusangebots viele Unterkünfte. Vor allem an der Südküste reihen sich Hotels und AirBnBs dicht aneinander. Der Norden hingegen ist dünner besiedelt, und zwischen Platges de Fornells und Cala Morell findet sich entlang des Weges keine Übernachtungsmöglichkeit.

Tipp: In der Hauptsaison lohnt es sich, früh zu buchen. So sichern Sie sich nicht nur bessere Preise, sondern auch die attraktivsten Unterkünfte. Camping spielt auf Menorca nur eine Nebenrolle. Ganze zwei Campingplätze konnte meine Recherche ausfindig machen. Die Insel setzt eher auf Hotels, gemütliche Pensionen und Ferienwohnungen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Sobald man am Flughafen ankommt, kann man entweder eins der vielen Taxis nehmen oder mit der Buslinie 10 fahren, die regelmäßig zwischen dem Flughafen und Maó pendelt. Ein Ticket kostet etwa 4€. Einen aktuellen Zeitplan findet ihr hier.

In der Hauptsaison gibt es einige Buslinien, die regelmäßig verkehren und die größeren Orte der Insel anfahren. In der Nebensaison fahren jedoch weitaus weniger Busse und man ist mit einem Taxi besser bedient. Diese kann man entweder telefonisch buchen, über die Website oder über die App “Taxis Menorca”, die im App Store für Android und Apple verfügbar ist.

Die Preise sind zwar etwas höher, aber dafür kann man sich direkt eine Station am Camí aussuchen und die Uhrzeit festlegen. In der Nebensaison hat’s bei uns sogar spontan geklappt, ein Taxi zu bekommen – in der Hauptsaison könnte das allerdings etwas tricky werden.

Service

Der Anbieter Camí de Cavalls 360° bietet Dienstleistungen für eine entspannte Umrundung Menorcas, ohne das man sich um die Logistik kümmern braucht, die eine Streckenroute erfordert.

Ob zu Fuß, mit dem Mountainbike oder beim Trailrunning: Das Team kümmert sich um alles, was eine Streckenroute sonst kompliziert machen kann. Neben der detaillierten Etappenplanung gehören auch Gepäcktransport und Shuttleservices zum Start- und Endpunkt zum Angebot.
Unterwegs sind uns einige Urlauber begegnet, die diesen Komfort genutzt haben und manchmal hätten wir unser eigenes Gepäck auch gerne von Unterkunft zu Unterkunft „weiterreisen“ lassen. Wenn das für euch interessant klingt, findet ihr hier direkt den Link zur Website.

Genug geredet, jetzt kann die Reise beginnen!☀️

Reisetagebuch

Ankunft Auf Menorca und erste Nacht in Mahón

Die Anreise nach Menorca verläuft ganz unkompliziert per Flugzeug und schon bald landen wir in Mahón (Katalanisch: Maó). Unsere erste Nacht der Reise verbringen wir in der Hauptstadt Menorcas, bevor es für uns morgen auf den Camí de Cavalls geht.

Die Hafenstadt lässt auf mehr als 3.000 Jahre Geschichte blicken und überzeugt mit ihrem Naturhafen und der schönen Altstadt.

Am Abend blieb uns leider keine Zeit mehr, die Stadt zu erkunden. Dafür versorgten wir uns erst einmal mit leckerem asiatischen Essen bei Asiático el Puerto und machten uns anschließend auf den Weg zu unserer Unterkunft für die Nacht: Can Roca Nou.

Der Inhaber empfing uns sehr freundlich und zuvorkommend. Unser Zimmer, das sich in einem separaten Gebäude befand, war super gemütlich und bot alles, was wir für eine erholsame Nacht brauchten.

  • Restaurant Asiático El Puerto – Moll de Llevant, 298, 07701 Maó, Illes Balears, Spanien
  • Hotel Can Roca Nou – Carrer de Santa Caterina, 4, 07701 Maó, Illes Balears, Spanien

Tag 1: Platges de Fornells – Els Alocs

18,4 km (20,6 km) | Hm 770 | höchster Punkt 118m  | Dauer: ca. 6 Stunden (reine Gehzeit)

Start:Strand Platges de Fornells
Ende:Strand Els Alocs
+ 2,2 km bis zum Sammelpunkt für Taxis und Reiseunternehmen (Gatter zum Camí de Cavalls: Google Maps Adresse)
Info:In der Hauptsaison Rastplatz und WC-Häuschen sowie Strandbar am Platja Cavalleria. Restaurant am Parkplatz vom Strand Platja de Binimel-là.
Außerhalb der Hauptsaison keine Einkehrmöglichkeiten oder öffentliche Toiletten auf dieser Etappe.

Gestartet sind wir hier am etwa 500 m langen Strand von Platges de Fornells, der zum Hinterland von Dünen abgegrenzt wird und bei Sonnenschein zum Schwimmen einlädt.

Zu Beginn der Etappe hat man lange Zeit einen guten Blick auf Far de Cavalleria, den ältesten Leuchtturm der Insel.

Der Weg verläuft entlang besonders schöner Strände an der Nordküste der Insel. Darunter die von Tirant, Cavalleria, Binimel-là und Pregonda. Was besonders auffällt sind die vielen Dünen und die Farbenpracht des Gesteins – von gelb, über rot zu fast schon tiefem schwarz.

Der Endpunkt dieser Etappe liegt an der Bucht Els Alocs. Dort gibt es keinen Parkplatz, und aufgrund der schwierigen Straßenverhältnisse ist eine Abholung direkt an der Bucht nicht möglich. Stattdessen führt ein etwa 2 Kilometer langer Pfad landeinwärts zu einem kleinen Schotterparkplatz hinter einem Gatter. Von dort kann ein Taxi bestellt werden. Da entlang der Nordküste Menorcas nur eingeschränkter Internetempfang besteht, empfiehlt es sich, das Taxi im Voraus zu organisieren.

Übernachtung in Ferreries

Da der Norden weniger dicht besiedelt ist, fanden wir auf dieser Etappe keine Unterkunft direkt an der Küste. Deshalb fuhren wir mit dem Taxi nach Ferreries und übernachteten dort im Hotel Anhel.

Ferreries ist eine kleine Stadt im Herzen Menorcas mit rund 5.000 Einwohnern. Sie besticht durch ihr authentisches Flair und bietet eine willkommene Abwechslung zu den eher touristisch geprägten Orten. Vor Ort gibt es Einkaufsmöglichkeiten sowie mehrere Restaurants mit unterschiedlicher Küche.

  • Hotel Hotel Anhel – Carrer Fred, 19, 07760 Ferreries, Illes Balears, Spanien
  • Restaurant Restaurante Asiático – Av. son Morera, 12, 07750 Ferreries, Illes Balears, Spanien

Tag 2: Els Alocs – Cala Morell

14,1 km | Hm 480 | höchster Punkt 79 m | Dauer: ca. 4 Stunden (reine Gehzeit)

Start:Strand Els Alocs
+ 2,2 km vom Sammelpunkt für Taxis und Reiseunternehmen (Gatter zum Camí de Cavalls: Google Maps Adresse)
Ende:Cala Morell
Info:Keine Einkehrmöglichkeiten oder öffentliche Toiletten auf dieser Etappe.

Der Weg verläuft von der Bucht Els Alocs vorbei an einigen sehr kleinen Buchten und Stränden zur Cala Pilar (siehe Bild oben rechts). Der gelbliche Sandstrand liegt zwischen rötlichem Boden und anthrazitgrauem Schiefergestein. Wir hatten den gesamten Strand für uns, weshalb wir auf dem weichen warmen Sand eine ausgedehnte Frühstückspause gemacht haben, bevor wir unsere Wanderung entlang der Klippen fortsetzten.

Der Weg führt auf dieser Etappe nicht nur entlang der Küste, sondern auch durchs Landesinnere abwechselnd durch lichten (Kiefern-)Wald und über Wiesen. Die Abwechslung in der Landschaft haben wir auf dieser Etappe sehr genossen.

Einen Abstecher vom Hauptweg zur beliebten Platja des Trencats kann ich sehr empfehlen – auch wenn sich dadurch die Strecke etwas verlängert. Der feine weiße Sand und das türkisfarbene Wasser machen den Strand zu einem idealen Ort für eine erholsame Pause und eine erfrischende Abkühlung.

Das letzte Stück führt vorbei an wilden Olivenbäumen und den charakteristischen Steinmauern der Viehweiden, bis man schließlich Cala Morell erreicht.

Cala Morell

Die Feriensiedlung Cala Morell liegt an der wilden Nordwestküste Menorcas und ist bekannt für ihre prähistorischen Höhlen und Siedlungen.

Im Landesinneren befinden sich die Coves prehistoricos, vorgeschichtliche Begräbnishöhlen. Diese 14 jeweils bis zu 160 m2 großen Höhlen wurden vor etwa 3.500 Jahren als Begräbnisstätten und Wohnzwecken genutzt – bis in das 2. Jh. n. Chr. hinein. Die Höhlen kann man ganzjährig besuchen und der Eintritt ist frei.

An der Küste führt eine Landzunge zu einer vorgeschichtlichen Siedlung, die man heute noch besuchen kann. Einige Infotafeln berichten dabei über das Leben der Menschen. Diese Landzunge und besonders die Felsen am Ende bieten zudem einen spektakulären und romantischen Platz, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Da es im Ort keine Einkaufsmöglichkeiten gibt und außerhalb der Saison keine Restaurants geöffnet haben, sollte man als Wanderer vorsorglich ein paar Sachen im Voraus kaufen. In unserem AirBnB hat uns unser Gastgeber für eine Gebühr von 50€ alles für ein leckeres Abendessen, Frühstück und Snacks dagelassen.

Sonnenuntergang in Cala Morell

Tag 3: Cala Morell – Ciutadella

18,9 km | Hm 390 | höchster Punkt 105 m  | Dauer: ca. 5 Stunden (reine Gehzeit)

Start:Cala Morell
Ende:Ciutadella
Info:Einkehrmöglichkeiten oder öffentliche Toiletten auf dieser Etappe erst ab Cales Piques (km 14,1) vorhanden.

Der Weg führt uns auf dieser Etappe raus aus Cala Morell und entlang der Küste über eine felsige Hochebene im Nordwesten der Insel.

Schon von Weitem kann man den Punta Nati Leuchtturm sehen und bei gutem Wetter hat man ebenfalls einen hervorragenden Blick auf die hohen Berge Mallorcas. Nachdem sich wiederholt Schiffsunfälle auf diesem Seegebiet ereignet haben, wurde 1912 mit dem Bau des Leuchtturms begonnen. Wer möchte, kann einen kleinen Umweg machen und sich den Leuchtturm aus der Nähe anschauen.

Mit der Sicht weiterhin auf Mallorca erreichen wir nach der felsigen Landschaft bald wieder die Zivilisation. Eine Sehenswürdigkeit ist dabei der Pont d’en Gil, ein spektakuläres Steintor an der Küste.

Ciutadella

Ciutadella ist mit circa 30.000 Einwohnern etwa gleich groß wie Maó, hat sich aber viel von ihrem ursprünglichen Charme bewahrt – mit kleinen Gassen, gemütlichen Plätzen und dem Castell de Sant Nicolau. Die Altstadt und der auch der Hafen von Ciutadella haben uns auf anhieb gefallen.

Ciutadella hat viele Restaurants und kleine Cafés, die zum Verweilen einladen. Auch gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten, Geschäfte und Boutiquen. Das Leben in Spanien findet draußen statt und das merkt man dort auch.

Tag 4: Ciutadella – Son Xoriguer

13,3 km | Hm 110 | höchster Punkt 23 m  | Dauer: ca. 3,5 Stunden (reine Gehzeit)

Start:Ciutadella
Ende:San Xoriguer
Info:Mehrere Einkehrmöglichkeiten in den kleinen Orten entlang der Etappe in der Hauptsaison. Außerhalb der Saison kann das Angebot eingeschränkt sein.

Der erste und letzte Teil dieser Etappe verläuft großteils über Asphalt. Von Ciutadella aus führt der Weg zunächst südwärts entlang der meist flachen Küste und vorbei an der Urlaubssiedlung Cala Blanca.

Anschließend geht es durch eine von Strauchvegetation geprägte Landschaft, stets mit Blick auf das tiefblaue Meer, bis zum südwestlichsten Punkt der Insel, dem Cap d’Artrux.

Von dort folgt man erneut Asphaltstraßen bis zur Feriensiedlung Son Xoriguer, dem heutigen Etappenziel.

Tag 5: Son Xoriguer – Cala Galdana

14,3 km | Hm 280 | höchster Punkt 52 m  | Dauer: ca. 4 Stunden (reine Gehzeit)

Start:San Xoriguer
Ende:Cala Galdana
Info:Badestrände, Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Apotheken sind in San Xoriguer und Cala Galdana vorhanden.

Nachdem man San Xoriguer verlassen hat verläuft der Weg überwiegend direkt an der Küste entlang, vorbei an mehreren kleinen Buchten. Viele wunderschöne Badestrände: Strand Platges de Son Saura, Cala en Turqueta, Cala Macarellata, laden mit weißem Sandstrand und türkisblauem Wasser zum Baden und Verweilen ein.

Landeinwärts gedeihen Wälder mit Kiefern, Steineichen und wilden Oliven.

Diese Etappe nach Cala Galdana lädt zum Baden und Genießen ein und ist an der Südküste eine der schönsten.

  • Hotel ARTIEM Audax Urbanització, Carrer de la Serpentona, n, 07750 Cala Galdana, Balearic Islands, Spanien
  • Restaurant Restaurante &Tapas Alaska Passatge Riu, 443, 07750 Serpentona, Illes Balears, Spanien

Tag 6: Cala Galdana – Son Bou

15,5 km | Hm 320 | höchster Punkt 71 m  | Dauer: ca. 4,5 Stunden (reine Gehzeit)

Start:Cala Galdana
Ende:Son Bou
Info:Einkehrmöglichkeiten nur in Cala Galdana, Sant Tomàs und Son Bou vorhanden.

Diese Etappe verläuft Landeinwärts, nachdem man Cala Galdana verlassen und den Ausblick an der Küste bestaunt hat. Durch Wälder und über grüne Wiesen schlängelt sich der Weg durch mehrere Schluchten. (Vorsicht vor den Mücken im Wald)

Bei Kilometer 9 erreicht man dann den Platges de Binigaus, ein bei Einheimischen beliebter Strand. Dieser ist circa 10 Gehminuten von Sant Tomàs entfernt. Dort haben wir eine Pause eingelegt und die heißen Füße im Wasser gekühlt.

Unsere Etappe verlief danach entlang der Promenade von Sant Tomás bevor wir uns wieder auf Wanderwegen Richtung Son Bou aufgemacht haben. Dort sind wir über den längsten Sandstrand der Insel schließlich zu unserer Unterkunft gewandert.

Tag 7: Son Bou – Cala en Porter

9,5 km | Hm 300 | höchster Punkt 77 m  | Dauer: ca. 3 Stunden (reine Gehzeit)

Start:Son Bou
Ende:Cala en Porter
Info:Keine Einkehrmöglichkeiten oder öffentliche Toiletten außerhalb der Orte Son Bou und Cala en Porter.

Nach Son Bou geht es durch eine anfangs einsame, zerklüftete Landschaft, durch verwilderte Olivenhaine und Schluchten. Letztere mit Obstbaumplantagen, die einen abwechslungsreichen Ausblick versprechen.

Vom Landesinneren erreicht man schließlich den Urlaubsort Cala en Porter. Der Ort liegt oben auf den Klippen und hat einen wunderschönen Strand mit weichem, weißen Sand und türkisfarbenem Wasser, das nur langsam tiefer wird. Super geeignet zum Abkühlen, Planschen und Schwimmen.

Abschließende Worte

Der Camí de Cavalls hat uns Menorca von seiner ursprünglichsten und zugleich vielfältigsten Seite gezeigt. Mal führte der Weg durch wilde, einsame Landschaften, mal vorbei an idyllischen Buchten mit türkisblauem Wasser oder durch charmante kleine Orte. Jeder Abschnitt bot seinen eigenen Reiz – von schroffen Klippen im Norden bis zu den sanften Stränden und Wäldern im Süden.

Besonders berührt hat uns die Ruhe abseits der touristischen Hotspots. Oft war es nur das Rauschen der Wellen und der Wind, die uns begleiteten. Diese Momente haben uns daran erinnert, wie schön es ist, sich Zeit zu nehmen und im Hier und Jetzt zu sein.

Wenn ihr Menorca wirklich kennenlernen wollt – nicht nur die Strände, sondern auch ihre Geschichte, ihre Landschaften und ihr Tempo – dann kann ich euch den Camí de Cavalls nur ans Herz legen. Es ist ein Abenteuer, das lange nachhallt und euch die Insel mit ganz anderen Augen sehen lässt.

Meine Reiseziele 2025: Abenteuer in Europa

✨ Städtereisen ✨ Wandertouren ✨ Surftrips ✨ Motorradtouren ✨


Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, und in meinen Gedanken bin ich schon auf Reisen. 2025 möchte ich wieder neue Orte entdecken, in spannende Kulturen eintauchen und unvergessliche Momente erleben. Ob aufregende Städtetrips, atemberaubende Wanderrouten oder Wellenreiten an traumhaften Stränden – meine Abenteuerlust ist groß! Und natürlich darf auch das Motorradfahren nicht fehlen, denn die Freiheit auf zwei Rädern gehört für mich einfach dazu.

Die Wahl des Urlaubsziel ist dabei jedoch keine leichte Entscheidung und auch online wird man von dem riesigen Angebot an Fernreisezielen geradezu überschwemmt. Aus diesem Grund konzentriere ich mich dieses Jahr auf Reiseziele in Europa sowie auf Kurzreisen in und außerhalb Bayerns.

In diesem Beitrag nehme ich euch mit auf meine Reisepläne für 2025 und verrate, welche Ziele ganz oben auf meiner Liste stehen. ✈️🌍✨

Deutschland – Wandern in den Alpen

Blick auf den Tegernsee bei bestem Februar-Wetter

Mehr draußen zu sein – das ist eines meiner Herzensziele für dieses Jahr. Dass ich aktuell so nah an den Alpen lebe, fühlt sich dabei wie ein echter Glücksfall an. Dank der guten Zugverbindungen und Bergbusse ab München lassen sich spontane Tageswanderungen oder auch verlängerte Wochenendtouren wunderbar planen. Genau solche Auszeiten in den Bergen möchte ich 2025 öfter erleben. Hier ein paar meiner geplanten Wanderungen.

Tages-Wanderungen

  • Vom Schliersee zum Tegernsee (1.223m)
  • Vom Spitzingsee zur Rotwand (1.884m)
  • Die Kampenüberschreitung (über Ochsen-, Auer- und Spitzkamp) (1.594m)
  • Durch die Partnachklamm auf den Eckbauer (1.237m)

Wochenendtouren

  • Bergsteigerkurs mit DAV mit der Blaueishütte als Stützpunkt
  • Hüttentour über das Watzmannhaus

Einen ausführlichen Bericht mit all meinen Erfahrungen, Tipps und Lieblingsmomenten der Wanderungen findet ihr schon bald hier auf meinem Blog.

Dänemark – Kopenhagen

Als echtes Nordlicht war Dänemark für mich früher nur einen Katzensprung entfernt – und trotzdem habe ich es bisher nie nach Kopenhagen geschafft. Die Stadt steht schon seit Langem auf meiner Reisewunschliste, und jetzt ist es endlich so weit: Im März werde ich sie zum ersten Mal besuchen – und das ganz alleine. Mein erster Solo-Städtetrip! Ich bin neugierig, wie sich das Alleinreisen anfühlen wird – und freue mich riesig darauf, Kopenhagen in meinem eigenen Tempo zu entdecken.

Einige Highlights und Erlebnisse, die ich mir für meinen Kopenhagen-Trip vorgenommen habe, habe ich bereits recherchiert – meine persönliche To-Do-Liste findet ihr hier:

  • Schloss Amalienborg
  • Die kleine Meerjungfrau
  • Amager Strand
  • Nyhavn
  • Runder Turm
  • Fußgängerzone Strøget
  • Christiania
  • Rosenborg Schloss

Einen ausführlichen Bericht mit all meinen Eindrücken, Highlights und Lieblingsmomenten aus Kopenhagen findet ihr schon bald hier auf meinem Blog.

Menorca – Wandern auf dem Camí De Cavalls (GR223)

Die Küste entlang auf dem Camí de Cavalls

Der Camí de Cavalls ist ein echtes Highlight für alle, die Natur, Bewegung und Meer lieben. Auf rund 185 Kilometern umrundet der historische Reitweg einmal die gesamte Insel Menorca und führt dabei durch unberührte Buchten, dichte Pinienwälder, raue Felsküsten und charmante Fischerdörfer. Der Weg ist in 20 Etappen unterteilt und gut ausgeschildert – perfekt also für eine mehrtägige Wanderung oder auch kürzere Tagestouren.

Mein Partner und ich haben uns vorgenommen, in sieben Tagen die 14 schönsten Etappen des Camí de Cavalls zu erwandern – nicht im Eiltempo, sondern bewusst und mit Zeit zum Genießen. Die restliche Zeit auf Menorca wollen wir ganz entspannt am Meer verbringen, gut essen, schwimmen und einfach die Ruhe der Insel aufsaugen. Eine perfekte Mischung aus Aktivurlaub und Erholung – genau so, wie wir es lieben.

Einen ausführlichen Bericht mit all meinen Eindrücken, Highlights und Lieblingsmomenten vom Camí de Cavalls findet ihr schon bald hier auf meinem Blog.

Italien – Dolomiten

Highlights der Dolomiten – Pragser Wildsee, Panorama Blick und die Drei Zinnen

Auch die Berge Italiens stehen dieses Jahr ganz oben auf meiner Reiseliste. Die atemberaubenden Bilder und Videos der Dolomiten, die täglich durch meine Social Media Feeds rauschen, haben längst meine Sehnsucht geweckt – und 2025 soll es endlich so weit sein: Ich möchte diese beeindruckende Landschaft mit eigenen Augen erleben.
Geplant ist eine Kombination aus Motorradtour und entspannten Tageswanderungen – mit einer gemütlichen Unterkunft als fester Ausgangspunkt.

Besonders gespannt bin ich auf folgende Highlights:

  • Die Drei Zinnen
  • Pragser Wildsee
  • Seceda
  • St. Magdalena im Villnößtal

Ein verlängertes Wochenende reicht natürlich bei Weitem nicht aus, um all die Highlights der Dolomiten zu erleben – weder, um die schönsten Panoramastraßen mit dem Motorrad zu erkunden noch, um die atemberaubenden Wanderwege wirklich auszukosten. Aber ich freue mich riesig auf diesen ersten Eindruck und bin gespannt, was mich erwartet. Wenn ihr schon einmal dort wart: Welche Touren darf man auf keinen Fall verpassen? Welche Aussicht hat euch besonders beeindruckt?
Ich freue mich über eure Tipps – denn eins steht jetzt schon fest: Ich komme ganz sicher nochmal zurück!

Italien – Rom

Im September geht’s mit meiner Mama auf Städtereise nach Rom – ein Highlight, auf das ich mich jetzt schon riesig freue. Rom ist vollgepackt mit Geschichte, Kultur und beeindruckender Architektur, und ich kann es kaum erwarten, all das gemeinsam mit ihr zu entdecken. Neben ausgedehnten Spaziergängen durch die Stadt möchten wir natürlich auch die italienische Küche in vollen Zügen genießen – Pasta, Pizza, Gelato… alles, was dazugehört!
Einige Orte, die ganz oben auf meiner Must-See-Liste stehen, sind:

  • Kolosseum
  • Pantheon
  • Petersdom
  • Forum Romanum & Palatin
  • Castel Sant’Angelo (Engelsburg)
  • Trastevere
  • Galleria & Villa Borghese
  • und noch viele mehr…

Wart ihr schon einmal in Rom? Wie hat euch die Stadt gefallen und was waren eure Highlights? Ich bin super gespannt auf eure Erfahrungen und freue mich über jeden Tipp! 🇮🇹✨

Einen ausführlichen Bericht mit all meinen Eindrücken, Highlights und Lieblingsmomenten aus Rom findet ihr schon bald hier auf meinem Blog.

Portugal – Surfen an der Algarve

Auch in diesem Jahr steht wieder ein Surfurlaub auf dem Plan – dieses Mal geht’s an die wunderschöne Algarve in Portugal, genauer gesagt nach Sagres. Die Region ist bekannt für ihre einsteigerfreundlichen Wellen, traumhafte Strände und zahlreiche Surfschulen, bei denen man Unterricht nehmen oder sich einfach ein Board leihen kann. Mit dem Mietwagen wollen wir außerdem die Küste entlangfahren, versteckte Buchten entdecken und die Tage ganz entspannt am Meer verbringen.

Ich habe schon so viel Gutes über die Algarve gehört – beeindruckende Strände, wilde Natur und charmante kleine Orte. Ganz oben auf unserer Liste stehen der berühmte Strand von Benagil und die atemberaubenden Felsformationen an der Ponta da Piedade. Beides wollen wir auf keinen Fall verpassen!

Wart ihr schon einmal an der Algarve? Welche Orte oder Strände haben euch dort besonders begeistert? 🌊🌞

Einen ausführlichen Bericht mit all meinen Eindrücken, Highlights und Lieblingsmomenten von der Algarve findet ihr schon bald hier auf meinem Blog.


Das war mein kleiner Ausblick auf meine Reisepläne für 2025. Ich freue mich schon riesig darauf, unterwegs neue Lieblingsorte zu entdecken – und natürlich darauf, all die besonderen Momente und Eindrücke hier mit euch zu teilen.

Schreibt mir gern in die Kommentare: Wohin zieht es euch dieses Jahr? Und welches Reiseziel steht ganz oben auf eurer Bucket List?

Erkunde die Route Napoléon: Motorradabenteuer in Frankreich

Highlights der Route Napoléon:

  • 🌟 Atemberaubende Bergpanoramen
  • 🌟 Historische Dörfer
  • 🌟 Kurvenreiche Straßen für Motorradfans

Habt ihr schon einmal davon geträumt, auf zwei Rädern durch die malerischen Landschaften Frankreichs zu gleiten? Im Herbst 2024 habe ich genau das erlebt.

Im September/Oktober 2024 unternahm ich gemeinsam mit meinem Partner meine erste zweiwöchige Motorradreise. Unsere Tour führte uns von Süddeutschland durch die Schweiz bis an die sonnige Mittelmeerküste Frankreichs. Nach etwa 2500 Kilometern und unzähligen Kurven möchte ich euch von meinen Erlebnissen erzählen. In diesem Beitrag möchte ich euch mitnehmen auf die legendäre Route Napoléon in den französischen Alpen – eine Strecke, die Geschichte, atemberaubende Natur und Fahrspaß perfekt vereint

Schön, dass ihr hier auf meinem Blog gelandet seid! Lasst uns Frankreich gemeinsam auf zwei Rädern entdecken. Den ersten Abschnitt der Reise von Deutschland über die Schweiz bis nach Frankreich könnt ihr hier nachlesen.

Wer oder Was ist die Route Napoléon

Die Route Napoléon erstreckt sich von Cannes bis Grenoble und folgt dem historischen Pfad, den Napoleon nach seiner Rückkehr aus der Verbannung auf Elba wählte. Die 350 km lange Strecke führt von Cannes, über Grasse, Sisteron und Gap bis nach Grenoble. Die französische Nationalstraße entstand 1927, um eine historische Verbindung in den französischen Alpen zu schaffen. 1932 erhielt sie ihren Namen N85, auch bekannt als Route de Grenoble.

Die Route verbindet Geschichte, beeindruckende Natur und Fahrspaß auf kurvenreichen Straßen in perfekter Harmonie. Der gut ausgebaute und saubere Asphalt sorgt dafür, dass jede Kurve ein Vergnügen ist.

Wer die Strecke an einem Tag zurücklegen möchte, schafft dies in etwa sieben Stunden. Noch besser eignen sich zwei Tage, um ausreichend Zeit für Pausen und Besichtigungen zu haben.

Für uns waren die beiden Tage bis zur sonnigen Südküste der Höhepunkt unserer Reise. Das grandiose Bergpanorama, die charmanten Dörfer und schließlich der erste Blick auf das Mittelmeer – das alles war einfach unvergesslich.

Die wichtigsten Eckpunkte des Trips für euch im Überblick:

  • Route: Route Napoléon, von Grenoble nach Cannes
  • Empfohlene Dauer: min. 2 Tage
  • Entfernung: knapp 350 Kilometer
  • Reine Fahrtzeit: ca. 7 Stunden

Vorbereitung

Eine Motorradtour ist der Inbegriff von Freiheit – unterwegs sein, die Landschaft genießen und immer wieder neue Strecken erkunden. Damit die Tour jedoch entspannt und sicher abläuft, ist eine gute Vorbereitung unerlässlich. Deshalb habe ich euch ein paar Tipps zusammengestellt, die besonders fürAnfänger nützlich sein können.

1. Die Route Planen
  • Ziel und Strecke wählen: Plane Etappen, die deinem Fahrstil und deiner Ausdauer gerecht werden. Wir haben uns vorgenommen pro Etappe 4-5 Stunden reine Fahrzeit zu haben, um ausreichend Pausen und Zeit für Sightseeing zu haben. Zusätzlich haben wir die Übernachtungen im Voraus gebucht, um Stress bei der Ankunft zu vermeiden und nicht im ungünstigen Fall noch weiterfahren zu müssen.
  • Navigation: Karten-Apps wie Google Maps (kostenlos) und Calimoto oder ein Motorrad-Navi sind hilfreich um die Route festzulegen. Manche Apps erlauben es auch Karten offline herunterzuladen, falls die Netzwerkverbindung schlecht ist.
  • Behördliche Vorgaben: Einige Städte in Frankreich wie beispielsweise Paris, Toulouse und Grenoble haben Umweltzonen implementiert in denen das sichtbare Anbringen einer Umweltplakette (Crit´Air-Vignette) gefordert ist. Die Umweltplakette kann man über die Internetseite des französischen Umweltministeriums bestellen. Die Plakette kostet dort 4,76 Euro inklusive Versand nach Deutschland.
2. Motorrad check
  • Reifen und Bremsen: Überprüfe Profil, Druck und Zustand der Reifen sowie die Bremsen. Gute Traktion und eine einwandfreie Bremse sind essenziell.
  • Flüssigkeiten: Kontrolliere den Ölstand, die Bremsflüssigkeit und das Kühlwasser. Nimm gegebenenfalls Ersatzflüssigkeiten mit.
  • Licht und Batterie: Vergewissere dich, dass alle Lichter funktionieren und die Batterie geladen ist, besonders bei längeren Touren.
3. Ausrüstung packen
  • Schutzausrüstung: Eine gut sitzende Schutzausrüstung ist unverzichtbar. Bei Regenwetter sind wasserdichte Motorradbekleidung oder eine Regenkombi äußerst hilfreich. Thermounterwäsche oder Funktionskleidung unter der Schutzkleidung sorgen für angenehme Wärme bzw. Kühle. Es lohnt sich zudem, sowohl Sommerhandschuhe als auch ein wärmeres Paar Handschuhe dabei zu haben.
  • Gepäck: Nutze wetterfeste und gut befestigte Taschen. Packe nur das Nötigste, um das Gewicht gering zu halten.
  • Nützliche Extras: Ein Erste-Hilfe-Set, Reparatur-Tools, Ersatzteile (z. B. Glühbirnen, Sicherungen), Kabelbinder und Klebeband können bei Pannen helfen.
4. Mentale Vorbereitung
  • Fit und ausgeruht sein: Gute Kondition und ausreichend Schlaf sind entscheidend, damit du konzentriert bleibst.
  • Fahrsicherheitstraining: Falls es deine erste große Tour ist, kann ein Fahrsicherheitstraining dein Selbstvertrauen auf dem Motorrad stärken. Ich habe selbst das (Wieder-)Einsteiger-Training beim ADAC gemacht, um mein Motorrad besser kennen zu lernen und an Sicherheit zu gewinnen.

Unsere reiseroute durch frankreich

Unsere Tour startete in Grenoble und führte uns entlang der Route Napoléon. Statt der üblichen Autobahnetappe zwischen Gap und Sisteron wählten wir eine malerische Alternativroute über Savines-le-Lac, die uns durch spektakuläre Landschaften und an den bezaubernden Lac de Serre-Ponçon führte. Die Details zu jeder Etappe und unsere persönlichen Highlights findet ihr im Folgenden.

1. Tag: Grenoble – Digne-les-Bains [km 0 – 216]

Von Grenoble, dem offiziellen Startpunkt unserer Tour entlang der Route Napoléon, folgen wir der N85, die uns über La Mure und Corps bis nach Gap führt. Anschließend führt die offizielle Route über die A51 direkt nach Sisteron.

Auf dem Hinweg haben wir jedoch auf einen Besuch in Sisteron verzichtet, da wir die Autobahn zunächst vermeiden wollten. Stattdessen haben wir die Stadt auf dem Rückweg unserer Reise erkundet, da sie als ein Highlight der Route Napoléon gilt.

Für die Hinfahrt wählten wir eine alternative Strecke über Savines-le-Lac nach Digne-les-Bains, die ich wärmstens empfehlen kann. Diese Route werde ich im Abschnitt über unseren Stopp in Savines-le-Lac beschreiben.

Zwei tolle Motorräder und natürlich ein unglaubliches Bergpanorama auf der Route Napoléon

Leider habe ich vom ersten Abschnitt keine weiteren Bilder gemacht, da ich einfach die wunderschöne Natur und das Fahren genossen habe. Die Landschaft wechselt stetig und bietet atemberaubende Panoramen, darunter schroffe Bergketten, weite Felder und charmante, in die Natur eingebettete Dörfer. Das müsst ihr einfach selbst erleben!

Nächste Station – Sisteron

Kalkfelsen des Mont Baume
Ausblick über Sisteron

Direkt am Ufer des Durance liegt Sisteron, eine charmante Stadt im südosten Frankreichs. Die Stadt liegt im Département Alpes-de-Haute-Provence und wird auch als “Tor zur Provence” bezeichnet.

Eingebettet zwischen den Alpen und der mediterranen Region, bietet sie eine beeindruckende Kulisse aus Bergen und Flüssen. Das Wahrzeichen der Stadt ist die imposante Zitadelle, die auf einem Felsen thront und einen atemberaubenden Blick über die umliegende Landschaft bietet. Mit ihren engen Gassen, traditionellen Märkten und historischen Gebäuden versprüht Sisteron einen unverwechselbaren provenzalischen Charme – ein echtes Highlight für Geschichts- und Naturfans.

Zwischenstopp – Savines-le-lac [km 132]

Die alternative Route verdanken wir Simon Weirs Buch “Europe for Bikers – Essential Touring Roadbook”. Von Gap geht es auf die N94 und folgt dieser Richtung Savines-le-Lac. In dem Ort liegt direkt am Seeufer ein kleines Restaurant “Le Relais Fleuri”, das einen schönen Ausblick über den See bietet.

Wir haben dort jedoch keine Pause eingelegt sondern sind direkt weiter auf die D954. Diese kleine kurvenreiche Straße verläuft am See entlang und schlängelt sich die Berge hinauf. Danach fährt man auf die D900 und folgt dieser Straße bis nach Digne-les-Bains.

Unter strahlendem Sonnenschein schlängelt sich die Straße malerisch entlang des Sees und bietet eine Aussicht, die kaum zu übertreffen ist. Es ist ein Anblick, der beinahe wie aus einer Postkarte wirkt und für uns jeden Moment zu einem Erlebnis macht.

Ausblick auf den See bei Savines-le-Lac
Lac de Serre-Ponçon

Digne-les-Bains [km 216]

Sonnenuntergang über Digne-les-Bains

Digne-les-Bains ist eine südfranzösische Stadt in der Haute-Provence mit circa 17.700 Einwohnern. Wir haben in Digne-les-Bains eine Nacht verbracht, um am nächsten Tag genügend Zeit für den zweiten Teil der Route Napoléon zu haben.

Die Stadt ist direkt an der Route Napoléon gelegen und bei Touristen unter anderem für das besondere Klima, die Höhenlage (599 m) und 300 Sonnentage im Jahr beliebt. Digne-les-Bains bietet auch einiges an Sehenswürdigkeiten wie mehrere Kathedralen, einen Schmetterlingsgarten und das Naturschutzgebiet in dem die Stadt liegt.

Digne-les-Bains ist ein geeigneter Ort für einen Zwischenstopp und bietet alles, was man benötigt. Die Stadt verfügt über einen Supermarkt, Apotheken und Tankstellen. Zudem gibt es eine Auswahl an Restaurants, die hauptsächlich italienische oder vietnamesische Küche anbieten.

2. Tag: Digne-les-Bains – Cannes [km 216 – 350]

Von Digne-les-Bains folgen wir wieder der N85 Richtung Süden. Vorbei an Barrême wird die N85 zur D4085 auf der wir an Castellane vorbeikommen, einer der schönsten Zwischenstopp für eine wohlverdiente Mittagspause.

Weiter auf der D4085 wird diese schließlich zur D6085 und diese Straße führt uns bis nach Cannes. Nach 134 km und circa 2,5 Stunden Fahrt endet die Route Napoléon – wir haben es geschafft!

Wir wollten noch mehr von der Mittelmeerküste entdecken und setzten unsere Fahrt über die A8 und die D25 in Richtung St. Tropez fort. Von dort aus ging es weiter auf der D98 zu unserem Ziel, Le Lavandou. Da entlang der Küste oft mit Staus zu rechnen ist, solltet ihr für die etwa 115 Kilometer mindestens 2 bis 2,5 Stunden einplanen.

Zwischenstopp – Castellane [km 269]

Castellane ist ein malerischer, eher kleiner Ort in Südfrankreich und war für mich einer der schönsten Ortschaften auf der Route Napoléon. Der Ort liegt am Rande des Naturparks Verdon mit der berühmten Verdonschlucht.

Wir konnten unsere Motorräder auf dem Campingparkplatz abstellen und gemütlich über den Marktplatz schlendern. Unser Mittagessen holten wir uns in einer Boulangerie und genossen es anschließend in der Sonne am Fluss.

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als wir in Castellane am Fluss saßen. Die Stille der Natur und der Blick auf die Kapelle Notre-Dame du Roc waren einfach magisch.

Blick vom Fluss auf den Le Roc au Serre und die chapelle Notre-Dame du Roc
Markttag in Castellane

Ende der Route Napoléon – Cannes [km 350]

Der Urlaubsort Cannes an der französischen Riviera ist das Ende unserer Reise auf der Route Napoléon. Nach einem kurzen Zwischenstopp in der glamourösen Küstenstadt setzten wir unsere Fahrt fort, um die Südküste weiter zu erkunden.

Unser Ziel für die kommenden Tage war Le Lavandou, wo wir die freie Zeit in entspannter Atmosphäre genießen wollten.

Unser erster Blick auf Cannes – die Sonne glitzert auf dem Wasser, und die Vorfreude auf die Côte d’Azur ist riesig
Die bunten Häuser und engen Gassen von Cannes sprühen vor Lebendigkeit

Cannes – Le Lavandou [km 350 – 465]

Le Lavandou ist ein kleiner Urlaubsort an der Côte d’Azur, der sich auf halbem Weg zwischen St. Tropez und Toulon befindet. Wir haben die Tage am Strand genossen, gutes Essen gegessen und die Umgebung mit dem Fahrrad erkundet.

Ein kleiner Tipp: E-Fahrräder leihen, da doch einige Höhenmeter zu meistern sind. Selbst Anfang Oktober verwöhnte uns das Wetter mit traumhaftem Sonnenschein, auch wenn das Meer allmählich abkühlte und der Wind zunehmend frischer wurde.

Der Strand von Le Lavandou lädt zum Verweilen ein
Ein gelungener Tag endet mit einem Sonnenuntergang am Meer in Le Lavandou
Leckeres Abendessen am Strand von Le Lavandou – Pizza geht immer!

Hyères [km 492]

Da wir das gute Wetter genießen wollten, haben wir unseren Aufenthalt an der Südküste um eine weitere Nacht verlängert. Wir sind dafür in das circa. 27 km entfernte Hyères gefahren.

Unsere Unterkunft war das Hotel “La Potiniere” welches direkt am Strand gelegen ist. Auf den hoteleigenen Sonnenliegen haben wir den Tag entspannt ausklingen lassen und uns beim leckeren Frühstücksbuffet am Morgen für die Tour nach Hause gestärkt.

Blick vom Hotel auf das glitzernde Meer – Mehr Entspannung geht nicht!
Unser Ausflug an den Plage de Cabasson

Schlusswort

Unsere erste Motorradreise war eine unvergessliche Erfahrung voller beeindruckender Landschaften, faszinierender Orte und der Freiheit, jeden Kilometer mit allen Sinnen zu genießen. Die Route Napoléon hat uns nicht nur durch die malerischen Alpenlandschaften geführt, sondern auch einen spannenden Einblick in die Geschichte geboten.

Von den charmanten Dörfern entlang der Strecke bis hin zum strahlenden Blau des Mittelmeers – jede Etappe war ein Highlight für sich. Auch die entspannte Zeit an der Côte d’Azur in Le Lavandou und Hyères hat uns gezeigt, wie vielfältig Frankreich ist. Diese Reise hat uns nicht nur auf die Straße, sondern auch in die Kultur und Natur dieses beeindruckenden Landes eintauchen lassen.

Vielen Dank, dass ihr mich auf dieser Reise begleitet habt! Ich hoffe, mein Bericht hat euch inspiriert, selbst die Route Napoléon oder ähnliche Abenteuer zu entdecken. Egal ob auf zwei Rädern, mit dem Auto oder auf andere Weise – die französischen Alpen und die Südküste sind immer eine Reise wert.

Erzählt mir gerne von eurer ersten Motorradtour oder atemberaubenden Routen, die ihr entdeckt habt. Bis dahin: Helm auf, Gas geben und die Freiheit genießen! 🏍️

Wandern in Bayern: Rundweg Obersee und Röthbachfall | 8 km

Der Obersee ist ein natürlicher Bergsee in den Berchtesgadener Alpen in Oberbayern und der kleine Bruder des berühmten Königssees. Umgeben von den steilen Felshängen des Watzmannmassivs fügt sich der See malerisch in die atemberaubende Landschaft ein. Dieser Ort ist ein Stück unberührte Natur und strahlt eine friedliche Atmosphäre aus, die perfekt für eine entspannte Wanderung ist.

Route

  • Rundtour
  • Schwierigkeit: leicht
  • Länge: 8 km
  • Dauer: 2:40 h
  • Start/Endpunkt: Salet Anlegestelle

Die Rundtour ist eine leichte Wanderung entlang des Obersees mit Halt am Röthbach-Wasserfall und ist ideal für Anfänger:innen, oder diejenigen, die eine entspannte Outdoor-Erfahrung suchen. Die Wanderung führt entlang eines Hauptwanderweges und ist gut ausgeschildert und leicht zu folgen. Da der Weg ab dem Obersee sehr uneben ist und es auch ein paar felsige Stufen zu überwinden gibt, ist der Weg nicht barrierefrei. Ich empfehle das Tragen von festem Schuhwerk, vorzugsweise Wanderschuhen, aber sonst bedarf es für diese Wanderung keines besonderem Equipments.

Anreise

Die Anreise nach Schönau am Königssee ist sowohl mit dem eigenen PKW als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Übernachtet habe ich im herzlichen Alpenhotel Kronprinz, direkt in Berchtesgaden. Dieses Hotel bietet einen Panoramablick auf den berühmten Watzmann und kann auch kulinarisch überzeugen. Mein Zimmer war äußerst gemütlich eingerichtet und ich habe mich rundherum wohl gefühlt. Auch vom Preis her ist es für die Region um Berchtesgaden wirklich empfehlenswert. Vom Stadtzentrum oder vom Hauptbahnhof hat man per Bus eine gute Anbindung zum Königssee. Die Busse fahren alle 30 Minuten und bringen einen direkt nach Schönau zum Königssee oder zur Jennerbahn. Da die Busse im Deutschland-Ticket enthalten sind, konnte ich sie kostenlos nutzen.

Der Beginn der Route ist am Anleger des Königssees in Schönau, da der Startpunkt der Wanderung nur per Boot erreichbar ist. Das kristallklare Wasser des Königssees, umgeben von steilen Felswänden und tiefen Wäldern, bot einen Vorgeschmack auf die beeindruckende Natur, die mich erwarten würde. Die Tickets können direkt vor Ort an einem der Kassenhäuschen gekauft werden. Die Hin- und Rückfahrt nach Salet kostete mich 28,50€. Alle weiteren Preise und Online-Tickets können auf der Website des Königssees eingesehen werden (Link zur Website). Mit dem Ticket nach Salet kann man auf dem Hin- oder Rückweg einen Zwischenstopp in St. Bartholomä einlegen und die Fahrt anschließend fortsetzen.

Da der Fahrplan nach Salet saisonabhängig ist, kann die Wanderung nur von Ende April bis Anfang Oktober gemacht werden (Link zum Fahrplan). In den übrigen Monaten wird die Anlegestelle Salet nicht angefahren.

Wanderung

Beginn der Route ist am Bootsanleger Salet. Von dort führt ein Weg an der Saletalm vorbei und man erreicht nach ungefähr 15 min Gehzeit den Obersee. Von dort hat man bereits einen grandiosen Blick über den gesamten See, die Felshänge und den Röthbach-Wasserfall in der Ferne. Viele Menschen nutzen diesen Ausblick bereits als einen ausgezeichneten Fotospot. Der Wanderweg führt dann direkt entlang am Ufer des Obersees. Das Wasser des Sees ist so klar, dass es am Rand türkis erscheint und man bis auf den Grund sehen kann. Bei Sonnenschein spiegelt sich der Himmel und die umliegenden Berge im See, was einen beeindruckenden Anblick bietet.

Am Ende des Sees kann man entweder in der Fischunkealm einkehren oder dem Weg zum Röthbach-Wasserfall folgen. Ich bin dem Weg noch weiter zum Wasserfall gefolgt und da das Wetter recht regnerisch war, hatte ich den Weg fast komplett für mich alleine und konnte so die Natur in vollen Zügen genießen.

Der Weg zum Wasserfall führt durch das Tal umringt von felsigen Bergen, die steil in den Himmel ragen. Bei meinem Besuch hingen die Wolken tief in den Tannen und mehrere Wasserfälle rauschten an den steinigen Felswänden hinab, wodurch der Anblick für mich noch beeindruckender wurde. Ich war froh meine dicken Wanderschuhe zu tragen, da der Boden nicht befestigt ist und es durch den Regen äußert schlammig wurde und sich mittlerweile einige große Pfützen gebildet hatten, die es zu überqueren gab. Jetzt im Sommer trifft man dort auf den Wiesen Weidetiere an, die sich nicht von den Besuchern aus der Ruhe lassen bringen. Trotzdem sollte man weiterhin Abstand halten und ihnen ihren Raum geben, damit sie ungestört grasen können.

Der Röthbach-Wasserfall ist mit seiner Gesamtlänge von 470 m der höchste Wasserfall in Deutschland. Man kann diesen wie bereits erwähnt schon von der anderen Seite des Obersees sehen, jedoch lohnt sich eine Wanderung dorthin vollkommen. Der Wasserfall ist wirklich imposant und verwandelt sich am Boden in einen reißenden Bach, der durch das Tal fließt und in einen kleinen See mündet. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, konnte ich während meines Besuchs mehrere Wasserfälle bestaunen.

Mit mehr Zeit kann man von dort noch weiter zur Wasseralm (schwarz), Gotzenalm (rot) oder dem Hochgschirr (rot) wandern. Die Wanderung zur Wasseralm bietet beispielsweise einen imposanten Blick auf den Obersee und auf die Berge. Diese Wanderung sind jedoch etwas anspruchsvoller und durch das begrenzte Zeitfenster der Fähre möglicherweise zu weit entfernt für einen Tag. Diese Wanderungen bieten sich an mit einer Übernachtung zu kombinieren und das unglaubliche Panorama des Steinernen Meers zu bewundern.

Nach einer ausgiebigen Pause machte ich mich auf den Rückweg. Die Wanderung führte mich wieder entlang des Sees zurück nach Salet. Mit dem nächsten Boot geht es dann erneut über den Königssee, um ein letztes Mal die atemberaubende Aussicht in sich aufzunehmen, das kristallklare Wasser zu genießen und ein paar letzte Fotos zu machen.

St. bartholomä

Auf meinem Rückweg habe ich noch einen Zwischenstopp in St. Bartholomä gemacht. Wahrzeichen ist die Kapelle mit dem imposanten Watzmann dahinter, dessen Panorama man auf jeder Postkarte findet. Der Herr Watzmann war leider in der dichten Wolkendecke dieses mal nicht zu sehen.

In St. Bartholomä gibt es sonst nicht viel zu entdecken, außer eine Gaststätte und eine Touristeninformation. Zum Wandern ist dieser Halt aber ebenfalls eine schöne Ausgangsstelle. Es gibt einen kleinen Rundweg (ca. 30 Minuten), die Wanderung zur Eiskapelle (ein permanentes Eisfeld) und mehrere anspruchsvolle Wanderung, auch Richtung Schönau zurück.

Die Rundtour zur Eiskapelle und zurück ist mit einer Gesamtzeit von 3 Stunden gut machbar und als leichte Wanderung ausgeschildert. Jedoch hatte ich nicht mehr genügend Zeit bevor das letzte Boot wieder Richtung Schönau gefahren ist und das wollte ich auf keinen Fall verpassen. Deshalb habe ich mich für den kleinen Rundweg entschieden.

Der Rundweg verläuft entlang des Ufers vom Königssee und bietet einen weiten Blick über den See. Danach biegt man in einen kleinen Wald ab, der zu dieser Jahreszeit unglaublich grün erscheint und endet an wieder an der berühmten Kapelle.

fazit

Der Obersee und die Region um den Königssee bietet für Anfänger als auch für Profis tolle Wanderungen und ein tolles Erlebnis, wenn man seinen Tag gleich mit einer Bootsfahrt über einen der berühmtesten Seen Deutschlands beginnt. Durch die Lage wird ein fast unberührtes Stück Natur geboten, dass sich malerisch in die Umgebung einbettet. Die steinigen Felshänge, die das Tal einschließen und der Blick auf Deutschlands höchsten Wasserfall machen diesen Ausflug zu einem echten Erlebnis. Aufgrund der hohen Beliebtheit trifft man dort vor allem in den Sommermonaten und bei gutem Wetter viele Besucher an. Bei meinem Besuch hatte ich Glück kaum eine Menschenseele zu treffen, da das Wetter regnerisch und kühl war. Was meiner Meinung nach aber nichts an dem Spaß nimmt draußen in der Natur zu sein. Wenn ihr auf der Suche nach einem Ort seid, an dem ihr die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen könnt, kann ich euch den Obersee nur wärmstens empfehlen.

Skiurlaub in Österreich: Erfahrungen eines Anfängers auf den Pisten

Als ich am Fuße des Berges stehe, umgeben von hoch aufragenden Gipfeln und dem Versprechen von Abenteuer, fließt eine Mischung aus Aufregung und Nervosität durch mich. Der heutige Tag markiert einen wichtigen Meilenstein – mein allererstes Mal auf Skiern. Die Sonne wirft ein warmes Licht auf die schneebedeckten Hänge, die frische Bergluft belebt meine Sinne und ich bin bereit, mich in die aufregende Welt des Skifahrens zu stürzen.

Nachdem ich Anfang des Jahres das Surfen gemeistert habe, schien es nur passend, als nächstes das Skifahren in Angriff zu nehmen. Wenn man nach Süddeutschland zieht, muss man fast zwangsläufig Skifahren lernen, denn sobald die Adventszeit beginnt, scheint jeder davon zu sprechen. Man hat das Gefühl, dass die Menschen hier das Skifahren lernen, bevor sie laufen lernen.

Begleitet mich auf dieser Reise durch die Höhen und Tiefen beim Skifahren lernen. Vom anfänglichen Wackeln und Stürzen bis hin zu den triumphalen Momenten, in denen ich eine neue Fertigkeit meistere, werde ich die aufregenden Höhen und demütigenden Tiefen meines Skidebüts teilen. Egal, ob du ein Neuling bist, der Rat sucht, oder ein erfahrener Profi, der den Nervenkitzel der ersten Tage auf der Piste noch einmal erleben möchte, komm mit, wenn wir uns gemeinsam einen Weg durch den Pulverschnee bahnen.

Das ski gebiet & unsere unterkunft

Die Wahl fiel auf das Skigebiet Zell am See, genauer gesagt auf die Schmittenhöhe, da ich die Region bereits im Sommer mit meinem Freund erkundet hatte. Dieses Skigebiet ist für alle Niveaus von Skifahrern geeignet (blau – Anfänger: 30 km Pisten, rot – Fortgeschrittene: 28 km Pisten, und schwarz – Profis: 19 km Pisten). Der Tagespreis von 65 € für Erwachsene schmerzt etwas im Portemonnaie, aber dafür hat man nicht nur Zugang zur Schmittenhöhe, sondern auch zu zwei weiteren Gebieten (Kaprun und Maiskogel), wodurch sich die Zahl der verfügbaren Pistenkilometer erhöht. Die drei Skigebiete Kaprun, Maiskogel und Schmittenhöhe können über Skilifte oder Busse untereinander erreicht werden. Wir haben nicht direkt in Zell am See übernachtet, sondern etwas weiter entfernt im Hotel LukasMayr in Bruck an der Großglocknerstraße. Das Hotel LukasMayr ist ein 3-Sterne-Hotel mit Halbpension, was nach einem langen Tag in den Bergen sehr zu empfehlen ist. So brauchten wir uns weder um das Frühstück noch um das Abendessen zu kümmern und konnten uns nach einem langen Tag am Buffet bedienen. Nur die Getränke beim Abendessen mussten extra bezahlt werden. Wir haben unseren Aufenthalt dort sehr genossen, und für den Preis war das Angebot wirklich sehr gut.

Ski Schule & Tipps für anfänger

Dem Rat unserer Freunde und Kollegen folgend, entschieden wir uns für einen dreitägigen Skikurs für Erwachsene. Ausgestattet mit geliehener Ausrüstung von Freunden und Leihskiern machten wir uns morgens auf den Weg zur Talstation. Obwohl wir im Voraus einen Vier-Tage-Skipass gekauft hatten, stellten wir bei unserer Ankunft fest, dass dieser nicht notwendig war. Glücklicherweise war die Dame an der Kasse so freundlich, uns die Tickets zurückzuerstatten, so dass wir einiges an Geld sparen konnten, das wir dann für das ziemlich überteuerte kulinarische Angebot auf den Berghütten ausgaben (ich habe noch nie so teure Pommes gegessen!).

Die Skischule befand sich direkt an der Talstation und bot die perfekte Voraussetzung für das Skifahrenlernen. Leider war es nachts sehr kalt, und tagsüber kletterten die Temperaturen in den Plusbereich, so dass die Pisten morgens gefroren und im Laufe des Tages langsam auftauten. Das war für uns als Anfänger und wahrscheinlich auch als normale Skifahrer nicht ideal. Aber wir wollten uns nicht beschweren und haben es mit Leichtigkeit gemeistert. Unsere Gruppe bestand in den nächsten Tagen aus 8 Personen, was meiner Meinung nach etwas zu groß war. Da unser Skilehrer die Betreuung unter uns wechselte, mussten wir oft warten, bis wir an der Reihe waren. Nichtsdestotrotz haben wir die Grundlagen des Pizza- und Pommes-Skifahrens schnell begriffen, so dass wir unsere ersten Fahrten mit relativer Leichtigkeit bewältigen konnten.

Nach Stunden auf der kleinen Piste und unzähligen Fahrten mit dem Zauberteppich-Skilift haben wir endlich unsere erste kleine blaue Piste in Angriff genommen. Der Schlepplift war ein bisschen knifflig, und die ersten paar Male bin ich beim Aussteigen spektakulär gestürzt, aber nach mehreren Versuchen hatte ich den Dreh raus. Die Piste war etwas steiler als die Hügel, die wir zuvor befahren hatten, also fuhr ich anfangs vorsichtig hinunter. Nach ein paar Abfahrten wurde ich sicherer, aber dann setzte die Müdigkeit ein. Skifahren zu lernen ist anstrengender, als man denkt, denn es erfordert Konzentration, und anfangs neigt man dazu, sich anzuspannen und alle möglichen Muskeln zu benutzen.

auf den pisten unterwegs

Nach drei Tagen Skischule waren wir immer noch absolute Anfänger, aber wir wollten uns die Chance nicht entgehen lassen, die Berge einen Tag lang auf eigene Faust zu erkunden. Also kauften wir am letzten Tag eine Tageskarte und fuhren mit der Gondel auf fast 2000 Meter Höhe. Das Wetter hätte nicht besser sein können, denn es herrschte strahlender Sonnenschein.

Als erstes stand das Lesen der Karte mit den eingezeichneten Pisten auf unserem Programm. Wir hatten am Vortag ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass die Glocknerwiese sehr gut für Anfänger geeignet sein soll. Der Weg dorthin war für uns allerdings nicht so einfach, da wir mehrere Extrarunden mit dem Sessellift drehten, bis wir endlich die richtige Piste erreichten. Die Glocknerwiese ist eine sehr breite Piste mit viel Platz zum Üben. Mein erster Gedanke war jedoch, dass sie viel steiler aussieht als die Pisten, die wir in den letzten Tagen gemeistert hatten. Nach einer kurzen Aufmunterung an mich selbst und einem Gebet an das Universum machte ich mich auf die Abfahrt. Zuerst war ich sehr steif mit den Skiern in einem Schneepflug, aber nach ein paar Minuten konnte ich mich ein wenig entspannen und die Kurven genießen. Das Bremsen vor dem Sessellift machte mir immer noch Sorgen, aber zum Glück bin ich mit niemandem zusammengestoßen (puh). Nach ein paar Abfahrten waren wir ziemlich hungrig und beschlossen, eine Mittagspause einzulegen.

Nachdem wir uns einen wohlverdienten Germknödel mit Vanillesoße gegönnt hatten, gingen wir zurück auf die Piste. Wir hatten genug von der “Anfängerpiste” und wollten ein paar andere blaue Pisten ausprobieren. Leider haben wir die Schilder nicht richtig gelesen und sind versehentlich auf einer roten Piste gelandet, die viel steiler war als alles, was wir bisher gefahren sind. Ich hatte das Gefühl, dass meine ‘Pizza’ dort nicht mehr ausreichte, und ich stürzte mehrere Male hintereinander und rutschte einfach auf dem Rücken den Berg hinunter. Das hat mein Ego wirklich angekratzt, und ich brauchte danach einige Zeit, bevor ich bereit war, weiterzumachen. Danach lief es viel besser, aber ich hatte immer noch großen Respekt vor der Geschwindigkeit, und ich muss noch mehr üben, bevor ich die Angst abschütteln kann und mich wohlfühle, schneller zu fahren. Die letzte Abfahrt, die wir gemacht haben, war eigentlich die schönste, denn die Sonne ging langsam unter, und die Aussicht war herrlich. Diese Piste war nicht so steil und verlief vollkommen gerade, so dass wir etwas schneller fahren konnten, ohne Gefahr zu laufen, mit irgendetwas oder irgendjemandem zusammenzustoßen. Danach kehrten wir in der Hütte ein, um etwas zu trinken und zu essen, genossen den Sonnenuntergang und fuhren dann erschöpft, aber glücklich mit dem Lift zurück zur Talstation.

fazit (mehr ski-abenteuer in der zukunft?)

Das erste Mal Skifahren war wirklich eine völlig neue Erfahrung, die mich oft an meine körperlichen Grenzen brachte und von mir verlangte, auch mentale Barrieren zu überwinden und einfach auf mich und meine Fähigkeiten zu vertrauen. Das Skigebiet Schmittenhöhe ist wirklich wunderschön, mit vielen blauen und roten Pisten, die sowohl für Anfänger als auch für Genussfahrer geeignet sind. Die Erreichbarkeit der Lifte und die Parkplatzsituation im Tal sind gar nicht so schlecht, da wir jeden Morgen einen Parkplatz finden konnten. In der Hochsaison, wenn mehr Menschen zum Skifahren und Snowboarden kommen, könnte sich das allerdings ändern. Es gibt jedoch einen Shuttlebus, der relativ häufig verkehrt und kostenlos genutzt werden kann.

Der Skikurs für Anfänger ist gut geeignet, um einige Grundfertigkeiten zu erlernen. Im Nachhinein würde ich jedoch empfehlen, ein paar Privatstunden zu buchen, da man so viel mehr und konzentrierter lernen kann. Mit einem Skilehrer, der sich nur um dich kümmert, oder in einer kleinen Gruppe kannst du schneller Vertrauen in die Skier gewinnen, bessere Kurventechniken erlernen und vor allem effektives Bremsen üben. Oft hatte ich das Gefühl, dass die “Pizza”-Technik nicht ideal für das Bremsen auf der Piste war, und es gab Momente, in denen ich hoffte, nicht mit Leuten zusammenzustoßen, die an den Skiliften warteten. Alles in allem hat es viel Spaß gemacht, und ich möchte auf jeden Fall öfter Skifahren gehen und den Vorteil nutzen, so nah an den Bergen zu wohnen, solange ich kann.



Everything You Need To Know About Your Visit To The Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen (Bavaria)

The Partnachklamm gorge in the Reintal valley near Garmisch-Partenkirchen, Bavaria, stretches over a length of 700 metres and owes its name to the Partnach torrent. Several million years ago, meltwater and debris hollowed out the hard rock. In some places, the torrent has cut over 80 metres into the gorge, providing spectacular views.

Arrival

The Partnachklamm is only a short walk from Garmisch-Partenkirchen railway station (approx. 50 minutes) and is therefore easy to reach by train from Munich. There is also a local bus (line 1 or 2) that runs between Garmisch-Partenkirchen railway station and the Olympic ski stadium. From there it is about 25 minutes on foot to the ticket office of the Partnachklamm.

Access by car is also possible and there are plenty of parking spaces available opposite the Olympic ski stadium.

Prices and opening hours

Tickets can be purchased either at the ticket office on site or online. You can pay by card or cash. I opted for an online ticket during my visit. Although these are linked to the selected date, you can simply skip the queue at the ticket office and walk straight to the entrance of the gorge. I can particularly recommend this during the holiday season, as it was already very busy when I visited in March. The prices can be found in the following table.

AdultsTourists1Locals2Children / Teens (6-17 Years)People with disabilities3Dog4
7,50 €6,50 €6 €3 €5 €2 €
Current Prices March 2024
Pricing Details

1Tourists with the “Alpenwelt Karwendel” with a valid guest card or the “Tiroler Zugspitz Arena” with a valid guest card

2Locals from Garmisch-Partenkirchen, Farchant, Oberau, und Eschenlohe

3from 50% degree of disability (proof required)

4dogs have to be kept on a leash

The opening hours vary at different times of the year.

June – September 08:00 – 20:00

October – May 08:00 – 18:00

The last admission is 30 minutes before the gorge closes.

Visit

I would plan another 20 – 30 minutes for a visit to the gorge, especially if there are more visitors. The path always runs along one side of the gorge and is partly cut into the rock. Sometimes the ceiling height drops to just 1.75 metres and some people might have to stoop to avoid hitting their heads. It’s really worth stopping every now and then to enjoy the view: the wild stream, the many small waterfalls and the rock formations are truly spectacular. I would recommend wearing a jacket, preferably with a hood, as it is quite damp and there is a lot of mist in the air from the small waterfalls and the stream. The sound of the gorge is truly unique and you can feel the immense power of nature. I have read that even 100 decibels have been measured in some places – crazy! At the end of the gorge, you can either walk back the same way or take the path above the gorge. This is also said to be very beautiful, but unfortunately it was closed during my visit as the winter had caused trees to fall and the clearing work was still ongoing.

miscellaneous

Buggies are not allowed in the gorge due to the narrow path and unfortunately this path is also not suitable for wheelchair users. It is possible to visit with a dog, but they must be kept on a leash. Apart from that, there is nothing else to worry about and hiking boots are not required, although they are of course recommended if you want to go on a short hike through the beautiful natural surroundings afterwards.

Conclusion

In my opinion, a visit to the gorge is a great excursion destination in Bavaria and can also be easily combined with an extended hike or a visit to Garmisch-Partenkirchen. It’s easy to get there and the path to the gorge is suitable even for non-hikers. The only disadvantage is the large crowds of visitors, but of course this is often unavoidable at such an excursion destination. You probably have the best chance of a quiet tour if you visit the gorge when it opens or 30 minutes before it closes. I would also use the online ticket next time and save a few minutes waiting time. I will also do the hike back via the top of the gorge next time, as the view is certainly quite breathtaking.

Madeira Travel Tips – Incredible Things To Do On The Island Of ‘Eternal Spring’

The island of Madeira lies in the midst of the deep blue Atlantic off the northwest coast of Africa. This volcanic island enchants visitors from around the world with its rugged mountains, mild climate, picturesque coastlines, and lush green landscapes. It’s no wonder it’s called the “Hawaii of Europe” and the “Island of Eternal Spring.”

In this blog post, we’ll take a look at some of the best activities this island has to offer. From impressive hikes along the Levada to dolphin and whale watching on the high seas, to witnessing breathtaking sunrises from the third-highest peak in Madeira.

Whether you’re a nature lover, an adventure seeker, or simply looking to unwind, Madeira has something for everyone. Let me share this adventure with you and give you some ideas for an unforgettable vacation!

Hikes along the levada

Madeira is a paradise for avid hikers. The most popular routes follow the Levada, artificially constructed water channels that distribute rainwater to agricultural areas. These Levada stretch across the entire island, offering approximately 1000 km of hiking trails and ample diversity for hiking enthusiasts. During my first visit to the island in April 2024, I explored three of the official hiking trails: Levada Nova, Levada das 25 Fontes, and Levada do Caldeirão Verde.

Levada Nova (PR 7) – Levada do Moinho [Ponta do Sol]

This round trip hiking trail offers a breathtaking view of Madeira’s natural beauty. The trail leads through a tunnel, for which a flashlight is of advantage, and along a waterfall behind which you can walk. So, watch out for wet feet!

  • Type: Round trip
  • Distance: 8,9 KM
  • Duration: approx. 4 hours
  • Starting Point: Igreja da Lombada
  • End Point: Igreja da Lombada

The route starts and ends directly behind the Igreja da Lombada and with some luck a free parking spot is available in front of the curch. Otherwise, parking is free in the surrounding streets, and you can walk the short distance to the church. It’s ideal to start this hike in the morning or late afternoon, just like with the other Levada walks, to avoid the crowds and enjoy the scenery. I rate the Levada Nova – Levada do Moinho route as an easy hike with level and well-maintained paths. However, it should be noted that not the entire path is secured and it can get narrow in some places if you meet other hikers. Therefore, this route is more suitable for those who are sure-footed and not afraid of heights.

Tip: The Levada Nova ends at the metal staircase, which you then descend to reach the Levada do Moinho and begin the return journey to the church. (I’m mentioning this for a specific reason, as you’ll learn in the next paragraph).

The path stretches along the lush nature of Madeira, offering truly fantastic views. Walking through one of the tunnels for the first time with a flashlight was an experience. My personal highlight was the waterfall, where I definitely got wet feet. But how often can you say that you’ve stood behind a waterfall?! Although I’ve mentioned the route via Levada do Moinho here, this isn’t the path my friend and I took during our visit. Instead of descending the metal staircase, we continued along the path and eventually reached a river that we could cross without any difficulty. Determined to take a circular route that seemed to go on on the other side of the river, we continued our journey. After a while, we crossed a bridge and could see the church at the foot of the mountain. However, there seemed to be no designated hiking trail, so we wandered through a banana plantation and eventually climbed the entire mountain to the church along a steep footpath. We must have looked quite amusing when we, sweaty and with flushed faces, ordered drinks at the small kiosk next to the church while the other visitors still looked fresh and rested. Well, we learned our lesson, and next time we’ll do better research and read an article about the hike (like this one, for example).

Levada das 25 Fontes (PR 6) – [Rabaçal]

The hike begins with the journey through the longest tunnel of the three routes listed here. Afterwards, it leads through enchanting flora characterized by gnarled trees, small springs, and breathtaking views of Madeira’s lush greenery

  • Type: One-way
  • Distance: 4,3 km (8,6 km both ways)
  • Duration: approx. 1,5 hours (3 hours both ways)
  • Starting Point: Rabaçal (ER105)
  • End Point: 25 Fontes / (Rabaçal (ER105), both ways)

The perfect starting point for the hike was the “Parque de estacionamento Levada 25 Fontes” parking lot, where parking is free. On the day of our visit, we arrived around 10:30 a.m. and had no trouble finding a spot. Later in the day, parking along the street is also possible, although traffic can become somewhat chaotic. Since we were blessed with summery temperatures during our April vacation, we opted for an early start when the temperatures were pleasant. As mentioned earlier, this hike begins with passing through a tunnel that is approximately 900 meters long, so I highly recommend bringing a proper flashlight. Our mobile phones struggled to light up the tunnel, and occasionally we stepped in deep puddles and got our feet wet again.

After passing through the tunnel, it feels like stepping into another world. The trees are gnarled, growing in all directions over the path. Often adorned with moss, they lend a magical aura to the forest. The path is well secured with a metal railing, so there’s no need to worry. Thanks to our early start, we encountered no other hikers, and overall, there weren’t many tourists on this trail. Everywhere we looked, we found small springs, and the waterways often ran at hip height, allowing us to refresh our hands in the cool water. The highlight of the hike promises yet another beautiful waterfall, fed by 25 springs, as the name of the hike suggests. This sight was simply magical, and I did my best to capture it in a photo that I would love to share with you.

On the way back, we became aware of how popular this hike is among tourists. We even encountered guided tour groups, which made our return journey quite crowded and not very enjoyable. We were redirected along an alternative path to avoid most of the hikers. Fortunately, we were able to enjoy the hike and the impressive power of the waterfall with only a few people around us. I can understand why so many people want to witness this natural wonder.

Levada do Caldeirão Verde (PR9) – [Santana]

The hike to the “green cauldron” is my personal favorite from the list. Along the way, you’ll encounter several small tunnels that can only be passed through with a flashlight, a smaller waterfall that blends beautifully into the landscape, and once again, breathtaking views. Particularly impressive is the so-called “green cauldron” with its imposing waterfall.

  • Type: One-way
  • Distance: 6,2 km (12,4 km both ways)
  • Duration: approx. 2 hours (4 hours both ways)
  • Starting Point: Forest Park Queimadas
  • End Point: Caldeirão Verde / Forest Park Queimadas (both ways)

Parking is available either directly at the parking lot in front of the forest park or for free along the roadside leading up to it. On this particular day, we were a bit later than usual (around 1 p.m.), as our original plan was to hike the Levada das 25 Fontes. Unfortunately, the path was closed due to a rally taking place that day, so we ended up driving to Santana almost by chance. As a result, we encountered more people on our hike who were already on their way back. Maneuvering and waiting on the narrow paths cost us some time, but in return, there were hardly any other people at the “green cauldron,” making the experience even more beautiful. On the way back, we hardly encountered any other hikers, allowing us to fully enjoy the trail.

The “green cauldron” with its overwhelming waterfall is the perfect end to a hike along the waterways through the jungle of Madeira. The spring at the foot of the waterfall tempts for a refreshing dip, which unfortunately we did not do during our visit. The surrounding view resembles a scene from Jurassic Park, leaving me in awe of the world once again.

Swimming in the natural pools of the island

The weather truly spoiled us during our visit in April. With bright sunshine and temperatures ranging from 24 to 30°C, we sought ways to cool off after our hikes. Although the Atlantic was still too rough to go swimming due to the strong winds, we were lucky to find natural pools that had formed from the volcanic rock in some places on the island and proved to be safe places to swim. The water was crystal clear, and we even spotted some fish.

The pool in the picture is located in Porto Moniz and I would highly recommend it. You pay only 4€ for the whole day, and apparently, there’s also a beach bar open in the summer. During our visit, the water was deep blue and crystal clear—a welcome way to cool down. The waves were particularly high that day and crashed forcefully against the edges of the pools, which provided us with great fun. However, it’s important to be cautious on such days and not to lie too close to the edge of the pool, as the waves can push water over the edge, causing many people, along with their towels, to unintentionally take a dip.

Dolphin and WHale Watching Tour by catamaran

Another highlight of our vacation was the dolphin and whale watching tour on a catamaran. Dolphins and pilot whales inhabit the waters off the coast of Madeira year-round, offering a great chance to encounter both species during the tour. With a bit of luck, you may also see turtles, and the group in the morning was even fortunate enough to spot a blue whale. The journey begins and ends at the port of Funchal and lasts approximately 3 hours. It’s recommended to arrive at the port about 30 minutes before departure to collect your ticket at the counter. We were lucky to catch a good glimpse at the dolphins and pilot whales during our tour. Unfortunately, at that time, I simply enjoyed the sight and didn’t take any photos. It’s also challenging when everything is constantly in motion, and the dolphins and whales refuse to stay still for a photo for my blog.

  • Price Per Person: 35€
  • Start Point / End Point: Port of Funchal
  • Duration: approx. 3 hours

We opted for the Magic Dolphin eco tour and wholeheartedly recommend this provider. The crew was extremely welcoming and provided us with information about the coast of Madeira and its marine inhabitants. With their trained eyes, they could spot the various groups of dolphins and pilot whales from afar. It was important for them to approach the animals slowly and maintain a safe distance to avoid causing them stress. Additionally, we were required to leave a group after a maximum of 10 minutes and were not allowed to approach them further during the tour. I found this regulation very sensible to ensure that the animals can continue to live and thrive in their natural habitat without disturbance.

Sunrise at the pico do arieiro

The sight was truly worth the early alarm at 5 a.m., as we set off shortly thereafter for Pico do Arieiro. From the parking lot the view was already perfect, from where the photo also originated. Afterwards, it was just a short hike to the weather station and the summit of the third-highest mountain in Madeira. Once there, one could settle comfortably on the rocks or grass and admire as the sun slowly emerged on the horizon. It bathed everything around it in golden light, casting a warm glow over the sea, mountains, and clouds. This sunrise was one of the most beautiful I’ve seen in a long time, and it felt somehow right to share this moment with a loved one and all the other people around. There was a relaxed atmosphere, almost magical. Later tiredness was easily battled with plenty of coffee and lounging by one of Madeira’s pools or beaches.

Conclusion

Madeira is an island that is becoming increasingly popular among tourists, and rightfully so. From majestic mountains to dreamy coastlines, lush laurel forests to picturesque villages – this island has an unmistakable charm that captivates every visitor.

The diversity of landscapes and the rich flora and fauna make Madeira a paradise for nature lovers and adventurers alike. The numerous Levada hikes offer the opportunity to experience the beauty of the island up close, while the coastline invites exploration with its hidden coves and spectacular cliffs.

I hope that my blog post has sparked wanderlust in some and provided ideas for an unforgettable holiday in Madeira.

Tipps Für Deinen Besuch Der Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen (Bayern)

Die Partnachklamm im Reintal nahe Garmisch-Partenkirchen, Bayern, erstreckt sich über eine Länge von 700 m und verdankt ihren Namen dem Wildbach Partnach. Vor mehreren Millionen Jahren höhlten Schmelzwasser und Geröll das harte Felsgestein aus. An manchen Stellen hat der Wildbach die Klamm über 80 m eingeschnitten, was für spektakuläre Aussichten sorgt.

Anfahrt

Die Partnachklamm liegt vom Bahnhof Garmisch-Partenkirchen nur einen Spaziergang entfernt (ca. 50 min) und ist deshalb gut mit dem Zug von München aus zu erreichen. Es gibt ebenfalls einen Ortsbus (Linie 1 oder 2), der zwischen dem Bahnhoh Garmisch-Partenkirchen und dem Olympia-Skistadion verkehrt. Von dort sind es ca. 25 min zu Fuß bis zur Kasse der Partnachklamm.

Die Anfahrt mit dem Auto ist ebenfalls möglich und gegenüber der Olympia-Skistadion stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Kosten und Öffnungszeiten

Tickets kann man entweder am Kassenhäuschen vor Ort oder online kaufen. Man kann mit Karte oder auch Bar bezahlen. Ich habe mich bei meinem Besuch für ein Onlineticket entschieden. Diese sind zwar an das ausgewählte Datum gebunden, dafür kann man jedoch einfach die Schlange an der Kasse umgehen und direkt zum Eingang der Klamm weitermarschieren. Besonders in der Urlaubszeit kann ich dies empfehlen, da es auch bei meinem Besuch im März schon sehr gut besucht war. Die Tarife können der Tabelle entnommen werden.

Die Öffnungszeiten sind unterschiedlich zu verschiedenen Zeiten im Jahr.

Juni – September 08:00 – 20:00 Uhr

Oktober – Mai 08:00 – 18:00 Uhr

Der letzte Einlass ist 30 min bevor der Schließung der Klamm.

Besuch

Für den Besuch der Klamm würde ich nochmal 20 – 30 min einplanen, besonders bei einer höheren Besucherzahl. Der Weg verläuft immer auf der einen Seite der Klamm entlang und ist teilweise in den Fels geschlagen. Manchmal sinkt die Deckenhöhe auf gerade einmal 1,75 m und der ein oder andere muss gebückt gehen, um sich nicht den Kopf zu stoßen. Es lohnt sich wirklich ab und zu einfach stehenzubleiben und den Ausblick zu genießen: den wilden Bach, die vielen kleinen Wasserfälle und die Steinformationen sind wirklich spektakulär. Ich würde empfehlen eine Jacke anzuziehen, gerne auch mit Kapuze, da es doch recht feucht ist und durch die kleinen Wasserfälle und den Bach viel Sprühwasser in der Luft ist. Das Rauschen der Klamm ist wirklich einzigartig und man spürt die gewaltige Kraft der Natur. Ich habe gelesen, dass an manchen Stellen sogar 100 Dezibel gemessen wurden – Verrückt! Am Ende der Klamm kann man entweder den selben Weg zurückgehen oder auf dem Weg überhalb der Klamm zurückwandern. Dieser soll ebenfalls sehr schön sein, nur war er leider bei meinem Besuch gesperrt, da es durch den Winter zu umgestürzten Bäumen gekommen ist und die Aufräumarbeiten noch liefen.

Sonstiges

Kinderwagen sind in der Klamm aufgrund des schmalen Weges nicht erlaubt und auch für Rollstuhlfahrer ist dieser Weg leider nicht geeignet. Der Besuch mit Hund ist möglich, jedoch ist dieser an der Leine zu führen. Ansonsten gibt es nicht worauf man groß achten muss und es werden keine Wanderschuhe benötigt, sind aber natürlich empfohlen, falls man danach noch eine kleine Wanderung durch die durchaus schöne Natur machen möchte.

Fazit

Der Besuch der Klamm ist meiner Meinung nach ein tolles Ausflugsziel in Bayern und kann auch gut mit einer ausgedehnten Wanderung oder einem Besuch von Garmisch-Partenkirchen verbunden werden. Die Anfahrt ist einfach und der Weg zur Klamm auch für Nicht-Wanderer leicht zu schaffen. Der einzige Nachteil sind die hohen Besuchermassen, aber das ist natürlich bei so einem Ausflugsziel oft nicht zu vermeiden. Wahrscheinlich hat man die besten Chancen auf eine ruhige Tour, wenn man bereits zur Öffnung oder 30 min vor Schließung die Klamm besucht. Ich würde auch beim nächsten Mal das Online-Ticket nutzen und einige Minuten Wartezeit sparen. Außerdem werde ich beim nächsten Mal die Wanderung zurück über die Klamm bestreiten, da der Ausblick bestimmt auch ziemlich atemberaubend ist.