Motorradtour durch die Schweiz: Erfahrungen und Tipps

Blick auf den Eiger – Grindelwald

Die Schweiz ist ein Land von atemberaubender Vielfalt und unvergleichlicher Schönheit. Die majestätischen Alpen erheben sich über kristallklare Seen, während charmante Städte und Dörfer inmitten dieser beeindruckenden Naturkulisse liegen. Die Vielfalt an Aktivitäten, von Wintersport bis hin zu gemütlichen See-Ausflügen, macht die Schweiz zu einem einzigartigen Reiseziel für alle Jahreszeiten. Und auch für Motorradfahrer hat die Schweiz einiges zu bieten. Die vielen Passstraßen sind oft gut ausgebaut mit sauberem Asphalt und bieten neben Fahrspaß auch ein beeindruckendes Bergpanorama.

Bei meiner ersten Motorradtour stand jedoch weniger das Fahren auf den kurvenreichen Bergpässen der Schweiz im Vordergrund, sondern vielmehr die Erkundung des Landes auf dem Weg zur berühmten Route Napoléon in den französischen Alpen. Diese Strecke führt von Cannes nach Grenoble und folgt dem Weg, den Napoleon nach seiner Rückkehr aus der Verbannung auf Elba einschlug. Heute gilt die Strecke als ein historischer Klassiker für Motorrad- und Autofahrer. Einen detaillierten Bericht zur Route Napoléon findet ihr im nächsten Blogeintrag.

Ich freue mich, dass ihr hier auf meinem Blog gelandet seid. Lasst uns nun gemeinsam die Schweiz auf zwei Rädern erkunden.

Vorbereitung

Eine Motorradtour ist der Inbegriff von Freiheit – unterwegs sein, die Landschaft genießen und immer wieder neue Strecken erkunden. Damit die Tour jedoch entspannt und sicher abläuft, ist eine gute Vorbereitung unerlässlich. Deshalb habe ich euch ein paar Tipps zusammengestellt, die besonders fürAnfänger nützlich sein können.

  1. Die Route Planen
    • Ziel und Strecke wählen: Plane Etappen, die deinem Fahrstil und deiner Ausdauer gerecht werden. Wir haben uns vorgenommen pro Etappe 4-5 Stunden reine Fahrzeit zu haben, um ausreichend Pausen und Zeit für Sightseeing zu haben. Zusätzlich haben wir die Übernachtungen im Voraus gebucht, um Stress bei der Ankunft zu vermeiden und nicht im ungünstigen Fall noch weiterfahren zu müssen.
    • Navigation: Karten-Apps wie Google Maps (kostenlos) und Calimoto oder ein Motorrad-Navi sind hilfreich um die Route festzulegen. Manche Apps erlauben es auch Karten offline herunterzuladen, falls die Netzwerkverbindung schlecht ist.
    • Behördliche Vorgaben: In der Schweiz benötigt man für die Mautstraßen eine Vignette. Diese kostet 40 Franken und man kann sie entweder direkt an der Grenze kaufen oder einfach über den ADAC bestellen. Wir haben sie auf unsere Scheibe geklebt, aber angeblich muss sie nicht sofort sichtbar sein und Aufkleber unter dem Sitz werden auch geduldet. Einige Städte in Frankreich wie beispielsweise Paris, Toulouse und Grenoble haben Umweltzonen implementiert in denen das sichtbare Anbringen einer Umweltplakette (Crit´Air-Vignette) gefordert ist. Die Umweltplakette kann man über die Internetseite des französischen Umweltministeriums bestellen. Die Plakette kostet dort 4,76 Euro inklusive Versand nach Deutschland.
2. Motorrad check
  • Reifen und Bremsen: Überprüfe Profil, Druck und Zustand der Reifen sowie die Bremsen. Gute Traktion und eine einwandfreie Bremse sind essenziell.
  • Flüssigkeiten: Kontrolliere den Ölstand, die Bremsflüssigkeit und das Kühlwasser. Nimm gegebenenfalls Ersatzflüssigkeiten mit.
  • Licht und Batterie: Vergewissere dich, dass alle Lichter funktionieren und die Batterie geladen ist, besonders bei längeren Touren.
3. Ausrüstung packen
  • Schutzausrüstung: Eine gut sitzende Schutzausrüstung ist unverzichtbar. Bei Regenwetter sind wasserdichte Motorradbekleidung oder eine Regenkombi äußerst hilfreich. Thermounterwäsche oder Funktionskleidung unter der Schutzkleidung sorgen für angenehme Wärme bzw. Kühle. Es lohnt sich zudem, sowohl Sommerhandschuhe als auch ein wärmeres Paar Handschuhe dabei zu haben. Um besser sichtbar zu sein, trug ich bei schlechtem Wetter oder auf der Autobahn eine Warnweste über meiner Jacke.
  • Gepäck: Nutze wetterfeste und gut befestigte Taschen. Packe nur das Nötigste, um das Gewicht gering zu halten.
  • Nützliche Extras: Ein Erste-Hilfe-Set, Reparatur-Tools, Ersatzteile (z. B. Glühbirnen, Sicherungen), Kabelbinder und Klebeband können bei Pannen helfen.
4. Mentale Vorbereitung
  • Fit und ausgeruht sein: Gute Kondition und ausreichend Schlaf sind entscheidend, damit du konzentriert bleibst.
  • Fahrsicherheitstraining: Falls es deine erste große Tour ist, kann ein Fahrsicherheitstraining dein Selbstvertrauen auf dem Motorrad stärken. Ich habe selbst das (Wieder-)Einsteiger-Training beim ADAC gemacht, um mein Motorrad besser kennen zu lernen und an Sicherheit zu gewinnen.

Geplante route

Die Tour startete in München und führte uns über drei Tage und 755 km quer durch die Schweiz. Für meine erste Motorradtour waren Etappen von jeweils 4-5 Stunden Fahrzeit eingeplant, um entspannt zu beginnen und langsam meine Fahrkondition aufzubauen. Um uns die Suche nach Unterkünften zu ersparen, hatten wir die Übernachtungen in Luzern und Interlaken bereits im Voraus gebucht. Unterwegs legten wir an einigen atemberaubend schönen Orten Zwischenstopps ein, über die ich euch noch mehr berichten werde.

1. Tag: München – Luzern [km 0 – 360]

Nachdem wir alle Vorbereitungen abgeschlossen und beide Motorräder vollgetankt hatten, ging es schließlich von München aus los. Am ersten Tag fuhren wir größtenteils über die Autobahn, um schnell Strecke in Richtung Schweiz zu machen. Die Aussicht auf dieser Etappe war daher wenig spektakulär, und es gibt keine besonderen Erlebnisse zu berichten. Deshalb werde ich erst ab unserem ersten wirklich sehenswerten Zwischenstopp weiter berichten.

Zwischenstopp – walensee [km 266]

Willkommen in der Schweiz! Der Walensee liegt in den östlichen Voralpen der Schweiz und erstreckt sich über die Kantone St. Gallen und Glarus. Majestätisch eingebettet in ein Tal, wird der See von steilen Hängen flankiert, die an manchen Stellen bis zu 1000 Meter in die Höhe ragen. Das kristallklare Wasser des Walensees lädt im Sommer zum Schwimmen ein und bietet die perfekte Möglichkeit, nach einer langen Fahrt die Füße im kühlen Nass zu erfrischen. Entlang des Walensees gibt es in den kleinen Dörfern ausreichend Parkplätze in unmittelbarer Seenähe. Diese sind in der Regel kostenpflichtig, bieten jedoch bequemen Zugang zum See.

luzern [km 360]

Luzern vereint eindrucksvoll Wasser, Berge und Stadt. Am Ufer des Vierwaldstättersees gelegen, bietet die Stadt eine wunderschöne Altstadt mit gut erhaltenen Bauten aus dem 14. Jahrhundert. Zudem beheimatet Luzern die älteste Holzbrücke Europas, die Kapellbrücke, welche auf dem Foto im Hintergrund zu erkennen ist (wenn man genau hinsieht). Luzern bietet eine große Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten und diversen Restaurants.

Übernachtet haben wir im Barabas, dem ersten Gefängnis-Hotel der Schweiz. Das Hotel bietet eine Auswahl von 60 verschiedenen Gefängniszellen wie Mehrbettzimmer mit Etagenbetten sowie Einzel-, Zweibett- und Familienzimmer mit eigenem Bad.

Beispiel für ein Standard Doppelzimmer

Unsere “Zelle” war klein aber sauber und die Betten richtig gemütlich. Wir haben hervorragend geschlafen. Mit 144 € pro Nacht ohne Frühstück war es für die Schweiz ein vergleichsweise günstiges Angebot – auch wenn unser Geldbeutel das anders empfunden hat. Unsere Motorräder konnten wir in der Straße vom Hotel (Löwengraben) kostenlos auf einem der zahlreichen Motorradparkplätze abstellen. Das Hotel bietet für 14€ pro Person ein Frühstück an, was wir aber nicht probiert haben. Wir haben uns in einer der charmanten Bäckereien von Luzern ein belegtes Brötchen und etwas Süßes für die Weiterfahrt mitgenommen.

2. tag: luzern – interlaken [360 – 433 km]

Entspannte Kurven in den Bergen

Nach dem Auschecken aus dem Hotel haben wir unser Gepäck auf den Motorrädern verstaut und haben uns wieder auf den Weg gemacht. Geplant war die Reise nach Interlaken mit Zwischenstopps in Grindelwald und Lauterbrunnen, da ich unbedingt die Wasserfälle sehen wollte. Leider hat uns das Wetter an dem Tag einen Strich durch die Rechnung gemacht – der Himmel zog sich immer weiter zu, und schwere, tief hängende Wolken türmten sich über den Bergen, bevor sie sich für Stunden über uns entleerten. Daher beschlossen wir, die Zwischenstopps auf den nächsten Tag zu verschieben und fuhren direkt nach Interlaken weiter.

Die Strecke führt über die A8 und dann weiter über die Hauptstraße 4, bevor es ab Brienz auf der Hauptstraße 6 oberhalb des Brinzersees Richtung Interlaken geht. Diese war recht kurz aber sehr angenehm zu fahren und die Landschaft der Schweiz zeigte sich auch bei schlechtem Wetter noch von ihrer beste Seite. Der Weg führte uns über einen kleinen Bergpass wobei ich meine ersten Erfahrungen im Kurvenfahren sammeln konnte, was eine gute Vorbereitung für die geplanten Strecken in Frankreich war.

Zwischenstopp – Brienz am brienzersee [km 414]

In Brienz am Brienzersee legten wir eine Frühstückspause ein. Der Alpenrandsee im Berner Oberland ist eingebettet zwischen den Teilgebirgen der Emmentaler und Berner Alpen. Auch wenn wir keinen Sonnenschein hatten war der Anblick der tief hängenden Wolken in den Bergen über dem See trotzdem schön. Kaum saßen wir wieder auf unseren Motorrädern, begann es zu regnen – und dieser Regen sollte uns den gesamten restlichen Tag begleiten.

interlaken [km 433]

Interlaken liegt in einem schmalen, langgezogenen Tal zwischen dem smaragdgrünen Thunersee und dem Brienzersee. Die Stadt vereint Entspannung mit aufregenden Outdoor-Abenteuern. Als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen im Berner Oberland bietet sie unzählige Möglichkeiten für Abenteuerlustige: Von Skydiving über Canyoning bis hin zu Skitouren, Kanu- und SUP-Verleih ist alles dabei. Natürlich kann man auch einfach die Natur genießen, im See schwimmen gehen oder sich in einem der Wellness & Spa Hotels entspannen.

Das Velo Café in Interlaken ist ein kleines gemütliches Café direkt im Herzen der Altstadt. Hier konnten wir bei einer heißen Tasse Tee dem Regen und der Kälte entfliehen. Sie bieten neben Kaffee- und Teespezialitäten auch Frühstück, Brunch und Mittagessen an. Dabei haben sie auf ihrer Karte auch viele Vegane Gerichte.

Übernachtet haben wir im Funny Farm Backpackers Hostel in Matten bei Interlaken. Das Hostel bietet einen großen Gemeinschaftsraum mit Billard und einer Bar, einen Gepäckraum, einen großzügigen Garten und vieles mehr. Eine Übernachtung im Doppelzimmer hat uns 100€ gekostet. Die Zimmer sind schlicht eingerichtet, aber sauber. Highlight war das Fenster in der Dusche. Von dort aus konnte man den Ausblick auf die Berge genießen – allerdings hatte auch der Partner einen guten Blick auf die Dusche.

Ausblick von unserem Balkon

3. tag: Interlaken – annecy [km 433 – 747]

Am 3. Tag unserer Reise ging es schließlich von Interlaken in der Schweiz nach Annecy in Frankreich, unseren Startpunkt auf, die bei Motorradfahrern beliebte, Route Napoléon. Der Tag begann mit strahlendem Sonnenschein, weshalb wir die Gelegenheit nutzten und einen Abstecher nach Grindelwald und Lauterbrunnen machten. Da wir noch eine lange Strecke bis nach Frankreich vor uns hatten, entschieden wir uns, die Autobahn A6 und A12, sowie die E27 bis zur französischen Grenze zu nehmen. Sicherlich gibt es landschaftlich reizvollere Routen, aber mit etwa fünf Stunden Fahrzeit wollten wir genügend Zeit haben, um die Orte in Ruhe zu erkunden.

In Frankreich folgten wir der D1005 bis nach Thonon-les-Bains und nahmen dann die D1203 Richtung Annecy, um die Autobahn zu vermeiden. Leider begann es auf dem Weg wieder zu regnen, und die Kälte durch den Regen gepaart mit dem Wind, machte die Fahrt recht unangenehm. Doch all das wurde in Annecy durch einen Sonnenuntergang über dem See belohnt.

1. zwischenstopp – grindelwald [km 460]

Blick auf den Eiger und die üppigen grünen Felder

Grindelwald (1.034 m.ü.NN) ist ein kleiner Ort in den Berner Alpen. Die Fahrt nach Grindelwald ist landschaftlich sehr beeindruckend, besonders im morgendlichen Sonnenschein. Auf dem Weg haben wir oft gehalten, da wir genau pünktlich zum Almabtrieb kamen und die vielen bunt geschmückten Kühe auf ihrem Weg ins Tal waren. Vom Terassenweg, einer Panoramastraße, hat man einen spektakulären Ausblick auf die sanft geschwungenen grünen Felder und die imposanten Berge, allen voran der Eiger, der mit seinen 3.967 Metern majestätisch in den Himmel ragt.

Bergblick auf der Panoramastraße

Obwohl der Ort aufgrund seiner Beliebtheit bei Touristen oft sehr voll ist, kann ich den Rundweg über die Panoramastraße für den Ausblick dennoch empfehlen. Parkplätze für einen längeren Aufenthalt sind aufgrund der vielen Bergbahnen ausreichend vorhanden, jedoch haben wir keine gesonderten Motorradparkplätze entdeckt.

2. Zwischenstopp – Lauterbrunnen [km 477]

Blick auf den Staubbachfall

Auch die Fahrt nach Lauterbrunnen war im Sonnenschein wirklich schön. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus. Das ist genau das, was Motorradfahren und vor allem längere Touren so besonders macht!

Lauterbrunnen (795 m ü. NN) liegt eingebettet im Lauterbrunnental, umgeben von gewaltigen Felswänden und majestätischen Gipfeln. 72 Wasserfälle stürzen von den Felsen in die Tiefe, darunter der berühmte Staubbachfall, der mit seinen 300 Metern zu den höchsten freifallenden Wasserfällen Europas zählt. Über dem Tal thronen imposante Berge wie die Jungfrau (4.158 m) und der Schwarzmönch (2.649 m), die der Landschaft eine spektakuläre Kulisse verleihen. Bei einem nächsten Besuch würde ich gerne mehr von der Landschaft erkunden und ein paar ausgedehnte Wanderungen unternehmen.

Obwohl Lauterbrunnen in der Nebensaison weiterhin gut von Touristen besucht ist, war es nicht überlaufen. Wir konnten die Motorräder problemlos auf dem zentralen Parkplatz abstellen. Spezielle Motorradparkplätze haben wir allerdings nicht gesehen.

annecy [km 747]

Annecy, eine Alpenstadt im Südosten Frankreichs, war der letzte Zwischenstopp bevor es für uns auf die Route Napoléon ging. Sie befindet sich direkt am Ufer des Alpenrandsees ‘Lac d’Annecy’, der von majestätischen Bergen umgeben ist. Die Altstadt, mit ihren verwinkelten Gassen, bunten Häusern und malerischen Kanälen, versprüht einen lebendigen Charme und lädt zum Verweilen ein.

Im Herzen der Stadt befindet sich die Burg Annecy, die einen eindrucksvollen Blick auf den See und die umliegenden Berge gibt. Im 13. und 14. Jahrhundert diente sie als Residenz der Grafen von Genf und beherbergt heute ein Museum mit wechselnden Ausstellungen.

Sonnenuntergang überm See

Wir haben insgesamt 3 Nächte in Annecy verbracht, da die Wettervorhersage für die Route Napoléon Dauerregen angesagt hat. Dadurch hatten wir genügend Zeit die Stadt zu erkunden, Schwimmen zu gehen und die Route für den zweiten Abschnitt unser Reise zu planen. Zwei Übernachtungen sind meiner Meinung nach jedoch ausreichend, wenn man nur die Stadt sehen möchte und keine Ausflüge in die Umgebung plant.

Übernachtet haben wir in einer kleinen Ferienwohnung direkt in der Innenstadt. Es befanden sich ein paar Motorradparkplätze direkt vor unserem Apartment und ein größerer Parkplatz in unmittelbarer Nähe. Einen Parkplatz zu finden stellt in Frankreich meistens kein Problem dar.

Annecy bietet eine Vielzahl an Restaurant und Cafés mit einem abwechslungsreichen Angebot. Zudem gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, besonders für Outdoor-Ausrüstung. Ob Wandern, Klettern, Skifahren oder Skaten – in Annecy findet man alles, was man für das nächste Abenteuer in der umliegenden Natur benötigt.

schlusswort

Unsere Reise hat uns vom Süden Deutschlands quer durch die Schweiz nach Annecy in Frankreich geführt. Auch wenn das Wetter auf unserer Tour nicht immer mitgespielt hat, hat die eindrucksvolle Landschaft diese kleinen Unannehmlichkeiten bei weitem wettgemacht. Die Schweiz ist ein Paradies für Motorradfahrer und Naturliebhaber gleichermaßen. Majestätische Berge, kristallklare Seen und charmante Ortschaften machen jede Strecke zu einem einzigartigen Erlebnis.

Für Motorradfahrer bieten die gut ausgebauten Passstraßen mit ihrem beeindruckenden Panorama und den abwechslungsreichen Kurven die perfekte Mischung aus Fahrspaß und Abenteuer. Besonders Lauterbrunnen und Grindelwald haben mich mit ihrer Schönheit begeistert. Erfahreneren Motorradfahrern empfehle ich Abschnitte auf den Autobahnen so gut es geht zu vermeiden, ein paar Stunden Fahrzeit pro Tag mehr einzuplanen und auf die kleineren Straßen auszuweichen.

Mit der Ankunft in Annecy haben wir die perfekte Verbindung zwischen zwei Ländern geschaffen: die malerische Schweiz und Frankreichs Route Napoléon, die uns im nächsten Abschnitt unserer Reise erwartet. Wer eine unvergessliche Motorradreise plant, dem kann ich diese Tour nur ans Herz legen.

Ich hoffe, euch hat dieser Einblick in meine erste große Motorradtour gefallen. Bleibt gespannt auf den nächsten Beitrag, in dem ich euch von unserer Fahrt entlang der Route Napoléon erzählen werde – einer der schönsten Motorradstrecken Europas. Und damit verabschiede ich mich erstmal vom ersten Teil meiner ersten langen Motorradtour und hoffe euch alle bei Teil 2 wiederzusehen. Erzählt mir gerne von eurer ersten Motorradtour oder atemberaubenden Routen, die ihr entdeckt habt. Bis dahin: Helm auf, Gas geben und die Freiheit genießen! 🏍️

Everything You Need To Know About Your Visit To The Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen (Bavaria)

The Partnachklamm gorge in the Reintal valley near Garmisch-Partenkirchen, Bavaria, stretches over a length of 700 metres and owes its name to the Partnach torrent. Several million years ago, meltwater and debris hollowed out the hard rock. In some places, the torrent has cut over 80 metres into the gorge, providing spectacular views.

Arrival

The Partnachklamm is only a short walk from Garmisch-Partenkirchen railway station (approx. 50 minutes) and is therefore easy to reach by train from Munich. There is also a local bus (line 1 or 2) that runs between Garmisch-Partenkirchen railway station and the Olympic ski stadium. From there it is about 25 minutes on foot to the ticket office of the Partnachklamm.

Access by car is also possible and there are plenty of parking spaces available opposite the Olympic ski stadium.

Prices and opening hours

Tickets can be purchased either at the ticket office on site or online. You can pay by card or cash. I opted for an online ticket during my visit. Although these are linked to the selected date, you can simply skip the queue at the ticket office and walk straight to the entrance of the gorge. I can particularly recommend this during the holiday season, as it was already very busy when I visited in March. The prices can be found in the following table.

AdultsTourists1Locals2Children / Teens (6-17 Years)People with disabilities3Dog4
7,50 €6,50 €6 €3 €5 €2 €
Current Prices March 2024
Pricing Details

1Tourists with the “Alpenwelt Karwendel” with a valid guest card or the “Tiroler Zugspitz Arena” with a valid guest card

2Locals from Garmisch-Partenkirchen, Farchant, Oberau, und Eschenlohe

3from 50% degree of disability (proof required)

4dogs have to be kept on a leash

The opening hours vary at different times of the year.

June – September 08:00 – 20:00

October – May 08:00 – 18:00

The last admission is 30 minutes before the gorge closes.

Visit

I would plan another 20 – 30 minutes for a visit to the gorge, especially if there are more visitors. The path always runs along one side of the gorge and is partly cut into the rock. Sometimes the ceiling height drops to just 1.75 metres and some people might have to stoop to avoid hitting their heads. It’s really worth stopping every now and then to enjoy the view: the wild stream, the many small waterfalls and the rock formations are truly spectacular. I would recommend wearing a jacket, preferably with a hood, as it is quite damp and there is a lot of mist in the air from the small waterfalls and the stream. The sound of the gorge is truly unique and you can feel the immense power of nature. I have read that even 100 decibels have been measured in some places – crazy! At the end of the gorge, you can either walk back the same way or take the path above the gorge. This is also said to be very beautiful, but unfortunately it was closed during my visit as the winter had caused trees to fall and the clearing work was still ongoing.

miscellaneous

Buggies are not allowed in the gorge due to the narrow path and unfortunately this path is also not suitable for wheelchair users. It is possible to visit with a dog, but they must be kept on a leash. Apart from that, there is nothing else to worry about and hiking boots are not required, although they are of course recommended if you want to go on a short hike through the beautiful natural surroundings afterwards.

Conclusion

In my opinion, a visit to the gorge is a great excursion destination in Bavaria and can also be easily combined with an extended hike or a visit to Garmisch-Partenkirchen. It’s easy to get there and the path to the gorge is suitable even for non-hikers. The only disadvantage is the large crowds of visitors, but of course this is often unavoidable at such an excursion destination. You probably have the best chance of a quiet tour if you visit the gorge when it opens or 30 minutes before it closes. I would also use the online ticket next time and save a few minutes waiting time. I will also do the hike back via the top of the gorge next time, as the view is certainly quite breathtaking.